Anne Hufnagel: Warum eine Wohngemeinschaft auch mit 50+ funktioniert
Episode von LIVVING Podcast - Wie wollen wir in Zukunft leben? von Claudia Mattheis, Siegbert Mattheis · 11. August 2026 · 31 min
Wie das Start-up inGemeinschaft freie Zimmer mit Wohnungssuchende zusammenbringt. Warum gemeinschaftliches Wohnen gegen Einsamkeit und Wohnungsnot wirkt. Und wie die Gründerin so selbst das passende WG-Zimmer für sich fand.
inGemeinschaft ist ein Münchner Start-up für gemeinschaftliches Wohnen. Es bringt Menschen, die ein Zimmer in ihrem Haus oder ihrer Wohnung frei haben, mit passenden Mitbewohnern zusammen. Das können junge Studierende oder Berufstätige sein, ebenso gut aber Gleichaltrige, sodass auch eine Wohngemeinschaft mit 50 oder 60 plus entsteht. Gegründet wurde inGemeinschaft von Anne Hufnagel und Philipp Bögner.
Warum wir Anne Hufnagel eingeladen haben
Anne Hufnagel kommt aus den Medien. Sie hat internationale TV-Dokumentationen verkauft. Was ihr an dieser Arbeit aber fehlte, war der gesellschaftliche Mehrwert. Bei inGemeinschaft hat sie ihn gefunden.
Die Idee für das Unternehmen geht auf eine Erfahrung ihres Mitgründers Philipp Bögner zurück. Seine Eltern Maria und Hans-Georg vermieten seit 2010 in Köln Zimmer an Erasmus Studenten. Aus dieser gelebten Erfahrung entstand die Idee, freie Zimmer und Wohnungssuchende systematisch zusammenzubringen.
Für dieses Gespräch ist Anne Hufnagel eine besondere Interviewpartnerin, weil sie ihr eigenes Modell lebt. In München ist sie selbst in eine der vermittelten Wohngemeinschaften eingezogen. Im LIVVING Podcast erzählt sie deshalb aus dem Inneren einer WG mit 50 plus, aus dem eigenen Alltag.
Warum Sie dieses Podcast-Interview hören sollten
Anne Hufnagel spricht im Podcast offen über das, was gemeinschaftliches Wohnen wirklich ausmacht, von den kleinen Alltagsmomenten bis zum Blick auf andere Länder wie die Niederlande und Frankreich, wo das Modell längst etabliert ist.
Am schönsten ist ihre Antwort auf Claudia Mattheis’ Lieblingsfrage, wie sie selbst in Zukunft wohnen möchte. Sie fällt kurz aus: „Ja, in Gemeinschaft.“ Ob die Mitbewohner gleich alt sind oder Jahrzehnte trennen, spielt für sie keine große Rolle: „Alter ist irgendwie egal. Es hat eher so mit Persönlichkeit zu tun.“ Wer sich fragt, ob ein leeres Zimmer, eine neue Lebensphase oder der Wunsch nach Gesellschaft der Anfang von etwas sein könnte, findet in dieser Folge viele ehrliche Antworten.
Weitere Infos
Webseite inGemeinschaft: https://ingemeinschaft.org/
LinkedIn-Profil von Anne Hufnagel: https://www.linkedin.com/in/annehufnagel/
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