Bipolar Disorder & Essstörungen verstehen

Episode von Life, Love and Parenting von Ami und Webbs · 12. Juni 2026 · 39 min

Bipolar Disorder & Eating Disorders – zwei Themen, die oft komplett falsch verstanden werden

In dieser Solo-Folge spricht Ami über Bipolar Disorder und Eating Disorders — zwei Themen, die sehr unterschiedlich sind und trotzdem etwas gemeinsam haben: Beide werden oft auf Klischees, Verhalten und oberflächliche Bilder reduziert, statt auf die Belastung und die Menschen dahinter.

In dieser Folge geht es um:

was Bipolar Disorder eigentlich ist

was Eating Disorders eigentlich sind

was bei beiden Themen oft falsch verstanden wird

Zahlen aus der Welt, Europa und Deutschland

und warum Awareness mehr sein muss als nur Begriffe zu kennen

Weltweit lebten laut WHO 2021 etwa 37 Millionen Menschen mit Bipolar Disorder, also rund 0,5 % der Weltbevölkerung. In europäischen Studien liegt die 12-Monats-Prävalenz bipolarer Störungen meist bei ungefähr 1 %. Für Essstörungen zeigte die ESEMeD-Studie in sechs europäischen Ländern eine Lifetime-Prävalenz von 2,51 %; in Deutschland lag sie dort bei 1,28 %. KiGGS fand in Deutschland bei 21,9 % der 11- bis 17-Jährigen auffällige Essstörungssymptome im Screening — das ist ausdrücklich keine Diagnoseprävalenz.

Diese Folge ersetzt keine Diagnose oder Therapie. Sie soll aufklären, entstigmatisieren und einen ehrlichen, sicheren Raum schaffen.

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