So kamen die Brüder Grimm zu ihren "Kinder- und Hausmärchen"

Episode von Lesedusche. Klassiker erfrischend anders von iRead Media · 21. Oktober 2026

"Daß die Lotte keine Märchen mitgebracht, ist bloß ihre Schuld, sie ist nicht recht und vertraulich mit der Frau umgegangen", beschwerte sich Wilhelm Grimm (1786-1859) im Herbst 1809 in einem Brief an seinen Bruder Jacob (1785-1863) über ihre Schwester. Noch lag viel Arbeit vor ihnen, bis der erste Band ihrer "Kinder- und Hausmärchen" zu Weihnachten 1812 erscheinen konnte. Und es war keineswegs absehbar, dass sich ausgerechnet diese Märchensammlung zum erfolgreichsten deutschsprachigen Werk aller Zeiten entwickeln sollte. In dieser Episode interessierte uns ganz besonders, wie die Brüder Grimm überhaupt zu den Märchen kamen, wer sie zum Sammeln inspirierte und wie ihre konkrete Arbeitsweise aussah (und damit eng zusammenhängend: ob sie sich wirklich so gut verstanden wie immer behauptet wird).

Und am Ende dieser Folge wartet ein ganz besonderes Bonbon auf euch: ein von Ulrike eigens für die Brüder Grimm verfasstes Loblied auf "Das große Sammeln".

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