Sigmund Freud und Martha Bernays: Eine große Liebe in 1.500 Brautbriefen

Episode von Lesedusche. Klassiker erfrischend anders von iRead Media · 7. Oktober 2026

"Hat man einmal vier Jahre gewartet, so kommt es auch auf einige Monate mehr oder weniger nicht an..." diese Zeilen dürften Sigmund Freud (1856-1939) im Juni 1886 die Sprache verschlagen haben. Gerade hatte er seine erste Praxis eröffnet und durfte sich nun von seiner Fast-Schwiegermutter anhören, dass eine baldige Hochzeit eben deswegen ein "unverantwortlicher Leichtsinn" sei. Die letzten vier Jahre hatten ihm und seiner Verlobten, Martha Bernays (1861-1951), alle Kräfte abverlangt - und doch hielten sie zueinander. Anhand der rund 1.500 erhalten gebliebenen "Brautbriefe" sprechen wir über die entstehende Beziehung zwischen beiden und lernen dabei einen ganz anderen Sigmund Freud kennen.

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