Aufstockung, Nachverdichtung, Umnutzung - raus aus der Wohnungsbaukrise?

Episode von L'Immo – Der Podcast für die Immobilienwirtschaft von Powered by Fachmagazin Immobilienwirtschaft und DW Die Wohnungswirtschaft · 4. Mai 2026 · 31 min

Krise? Wohnungsbaukrise! Aktuell fehlen Hunderttausende Wohnungen, vor allem in Ballungsräumen. Klassischer Neubau auf der grünen Wiese ist aus vielerlei Gründen oft keine Option (mehr). Stattdessen setzen Stadtplaner auf Innenentwicklung vor Außenentwicklung. Aufstockung, Nachverdichtung oder Umnutzung lauten die Zauberwörter, um der Krise Herr zu werden. Realistischere Schätzungen gehen von gut 270.000 aktivierbaren Wohnungen aus – eine enorme Chance, die bislang kaum gehoben wird. Denn zwischen Theorie und Praxis klafft eine große Lücke. Zu den häufigsten – und am meisten unterschätzten – Hindernissen gehört dabei ein Thema, über das in der Branche erstaunlich wenig gesprochen wird: der Baugrund. Und genau darum geht es im Gespräch zwischen Axel Bergforth und Iris Jachertz. Bergforth vertritt dabei die Spezialfirma URETEK, Deutschlands Nummer Eins für minimalinvasive Baugrundverstärkung, laut eigener Darstellung auf der Firmenwebseite. Sie sprechen darüber wie Aufstockungsprojekte durch eine gezielte Baugrundertüchtigung überhaupt erst realisierbar werden, was das für laufende Mietverhältnisse bedeutet – und warum das Thema CO₂-Fußabdruck beim Baugrund längst keine Randnotiz mehr ist.

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