Die teure KI-Illusion

Episode von Kunst und KI von Kunst und KI · 26. April 2026 · 13 min

Warum sich der Boom nur deshalb rechnet, weil andere den Preis zahlen:

Die Begeisterung für generative Künstliche Intelligenz folgt einem einfachen Narrativ: Milliarden rein, Produktivität raus. Eine technologische Revolution, die sich nur noch rechnen muss.

Das Problem: Genau das tut sie in den meisten Fällen nicht.

Unternehmen investieren derzeit in einem Tempo, das eher an einen Goldrausch erinnert als an rationale Kapitalallokation. Laut IDC sollten die globalen Ausgaben für KI bis 2025 auf 644 Milliarden US-Dollar steigen. Gleichzeitig zeigt sich hinter den Kulissen ein anderes Bild: Projekte ohne messbaren Effekt, Budgets ohne klare Zielgröße, Strategien ohne belastbare Ergebnisse.

Eine vielbeachtete Untersuchung des MIT aus dem Sommer 2025 bringt es auf einen unbequemen Punkt: 95 Prozent der generativen KI-Pilotprojekte leisten keinen nachweisbaren Beitrag zur Gewinn- und Verlustrechnung. Fünf Prozent erzeugen echten wirtschaftlichen Wert. Der Rest produziert vor allem eines: Kosten.

Das ist kein Ausrutscher. Es ist ein Muster...

https://kunstundki.de/2026/04/26/die-teure-ki-illusion/

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