Die KI-Gegenbewegung
Episode von Kunst und KI von Kunst und KI · 26. Mai 2026 · 11 min
Warum die Stimmung kippt und aus digitaler Euphorie plötzlich gesellschaftliche Wut wird:
Noch vor wenigen Jahren galt Künstliche Intelligenz als Zukunftsversprechen: effizienter, kreativer, produktiver. Politiker, Unternehmen und Technologievisionäre zeichneten das Bild einer neuen industriellen Revolution. Heute kippt die Stimmung – zuerst in den USA, inzwischen auch in Europa. Aus Neugier wird Skepsis, aus Faszination wächst offene Ablehnung.
Die Frage lautet nicht mehr nur, was KI kann. Sondern: Wem nützt sie eigentlich – und wer bezahlt den Preis?
In den USA ist bereits von einer „Wutwelle gegen KI“ die Rede. Der Begriff stammt aus einem Bericht von n-tv über Proteste gegen Rechenzentren, wachsende Arbeitsplatzängste und den Vertrauensverlust gegenüber dem Silicon Valley. Besonders symbolträchtig war dabei ein Auftritt des ehemaligen Google-Chefs Eric Schmidt, der bei einer Universitätsveranstaltung ausgebuht wurde. Für viele Amerikaner verkörpert Schmidt genau jene Tech-Elite, die milliardenschwere KI-Systeme entwickelt, während Millionen Menschen um ihre berufliche Zukunft fürchten...
https://kunstundki.de/2026/05/25/die-ki-gegenbewegung/
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