Mein Brief an die Trauer | KOKONzeit S03 F04

Episode von Kokonzeit - über das Werden und das Lebendige in uns von Stefan Marks · 2. August 2026 · 10 min

Diese Folge ist anders als sonst. Keine Erklärung, kein Modell – ein Brief. Ein Brief an die Trauer selbst, als könnte man ihr schreiben wie einem Menschen. Über das Gefühl, vor dem wir uns am meisten fürchten und das doch zu jedem Leben gehört.

Warum Trauer kein Feind ist, sondern Liebe, die ihren Ort verloren hat. Warum du nicht „falsch“ trauern kannst und sie in Wellen kommt, nicht in Stufen. Warum es nicht ums Loslassen und Vergessen geht, sondern darum, die Verbindung zu verwandeln. Und warum man nicht über die Trauer hinwegwachsen muss, sondern um sie herum.

In diesen Brief eingewoben sind Gedanken von William Worden (die Trauer als Verwandlung der Beziehung, „continuing bonds“, statt Loslassen), Ken Wilber („transzendieren und einschließen“ – um den Schmerz herum wachsen, statt ihn hinter sich zu lassen) und Thomas Hübl (das Gefühl will nicht bekämpft, sondern gefühlt werden).

Ein Hinweis: Wenn Trauer so schwer wird, dass du sie nicht mehr allein tragen kannst, hol dir Unterstützung. Das ist keine Schwäche, sondern Stärke.

Die ganze Folge hörst du auf meinem YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@KOKON-zeit

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