In dir wartet ein Kind auf etwas, das damals gefehlt hat / KOKONzeit S01 E06

Episode von Kokonzeit - über das Werden und das Lebendige in uns von Stefan Marks · 22. Juni 2026 · 11 min

Es gibt Stellen in dir, an denen mal etwas aufgehört hat zu fließen. Ein Bereich, in dem du wie hinter Glas stehst, während andere leicht wirken. Beim Zeigen von Gefühlen. Beim Bitten um Hilfe. Beim Annehmen von etwas Gutem. Du willst – und es geht nicht.

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In dieser Folge von Kokonzeit schauen wir, wie solche erstarrten Stellen entstehen. Die Bindungsforschung zeigt: Ein Kind, das sich ausstreckt und zu oft ins Leere greift, dreht irgendwann den Hahn zu – nicht aus Schwäche, sondern um nicht immer wieder verletzt zu werden. Das war damals klug. Es war Überleben. Nur ist der Hahn nie wieder aufgegangen.

Die gute Nachricht: Der Fluss ist nicht weg. Er ist nur abgeschnürt. Und was in Beziehung verletzt wurde, kann auch in Beziehung wieder heilen – durch eine neue, korrigierende Erfahrung. Nicht durch Verstehen allein, sondern dadurch, dass du dich an einer dieser Stellen ausstreckst und diesmal jemand da ist. Ein anderer Mensch. Oder am Anfang erst mal du selbst.

Eine ruhige, ehrliche Folge über Erstarrung, alte Schutzmuster und die leise Hoffnung, dass nichts davon für immer so bleiben muss.

🎧 Kokonzeit – dem inneren Wandel zuhören. Über das Werden und das Lebendige in uns.

💬 Wo fühlst du dich wie hinter Glas? Schreib es in die Kommentare – du musst nicht erklären, woher es kommt.

🔔 Folge dem Kanal, damit die nächste Folge nicht an dir vorbeizieht. Diesen Weg geht man besser nicht allein.

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