Mama, nicht schreien! Teil 3

Episode von Kinder von Herzen verstehen von Sabine Winkler · 15. März 2024 · 15 min

Im 3. Teil geht es nochmal darum, uns zu erinnern, warum wir

manchmal laut werden und immer wieder an uns zu arbeiten, damit wir möglichst

weniger laut werden in der Zukunft. Es ist bewiesen, dass schreien eine Form

der Gewalt ist und je besser wir uns kennenlernen, desto besser können wir in

Zukunft in stressigen Momenten mit unseren Kindern reagieren.

Schau genau hin, wann du laut wirst. Oft sind wir in diesen

Momenten am Ende unserer Kraft, hatten schon viel Stress, sind müde, hungrig

oder werden total von unseren Kindern überrascht. Vielleicht ist dein Kind dir

auch viel zu laut, es hört nicht auf dich und mit deinem Schreien, hört es dir

endlich zu. Schau wie du dir mehr Pausen einbauen kannst und wie du aber auch

deinem Kind Pausen, weniger Termine, mehr intensive Zeit mit dir einplanen

kannst. So dass ihr beide besser durch den Alltag kommt.

Streiten sich die Geschwister viel, versuche sie mehr zu

trennen und gebe ihnen Zeit alleine mit dir oder mit sich in ihrem Zimmer.

Versuche vorzukochen, so dass du nicht hungrig eine Mahlzeit schnell zubereiten

musst.

Wenn du merkst, wie bei dir die Wut hochkommt, versuche dich

zu bewegen, verlasse den Raum, trinke Wasser oder geh zur Toilette. Atme tief durch

und komme wieder zu dir. Kann dein Partner vielleicht kurz einspringen?

Um Pausen einzubauen, versuche ein Buch mit deinem Kind auf

dem Sofa zu lesen. Hierbei kannst du dich hinlegen und dein Kind kann sich an

dich kuscheln. Das wird zum schönen Ritual. Hast du keine Lust vorzulesen, wähle

ein Wimmelbuch, da können alle was suchen.

Feste Essenzeiten helfen, damit ihr nicht in Hungertiefs

verfallt. Auch ein paar Snacks für zwischendurch dabeizuhaben, kann hilfreich

sein. Kinder bewegen sich sehr viel und haben manchmal sehr plötzlich Hunger.

Überprüfe wie oft du dich über deinen Partner, deine Kinder

oder über dich selbst in deinem Kopf aufregst. Diese Gedanken kosten dich sehr

viel wertvolle Energie und bringen dich oft nicht voran. Diese Gedanken kannst

du lernen zu stoppen und sofort an etwas anderes Neutrales zu denken. Es ist

eine reine Trainingssache, die dir mit der Zeit hilft, viel gelassener und

glücklicher durchs Leben zu gehen. Dir steht viel mehr Energie zur Verfügung. Wenn

dich Dinge stören, kannst du diese natürlich mit deinem Partner / Kindern besprechen,

aber mache es, wenn es dir gut geht und nicht in der stressigen Situation. Da

ist es oft kontraproduktiv und ihr reagiert alle über.

Trainiere es. Du bist nicht deine Gedanken, sondern du bist

du und deine Gedanken kannst du beeinflussen, wenn du aufwachst!

Schreib mir super gerne in die Kommentare, was dir hilft um

weniger zu schreien. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und bis bald. Deine

Sabine

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