[Buchrezension] "Das Mädchen und die Fremde": Sofie Sarenbrants Thriller über einen Unfall, der keiner war
Episode von Im Buchfieber: Der Podcast von Literaturlounge.eu von LiteraturLounge · 6. September 2026 · 9 min
Wir sprechen über Das Mädchen und die Fremde von Sofie Sarenbrant, den zweiten Band der Emma-Sköld-Reihe. Im Mittelpunkt steht ein Thriller über Vertrauen, Verrat und die Fragen rund um einen Unfall, der vielleicht keiner war. Emma Sköld erwacht nach einem Reitunfall im Krankenhaus und erfährt, dass sie fünf Monate im Koma gelegen hat.
Wir erleben, wie Emma sich an den Moment vor dem Unfall erinnert: Sie war auf dem Weg zum Pferdestall und hatte ihre vier Wochen alte Tochter Ines bei Christopher gelassen. Nun muss sie damit umgehen, dass Christopher seine Ex-Freundin Hillevi ins Haus geholt hat, die sich um das Kind kümmert. Gleichzeitig hat Emma Zweifel an der Unfalltheorie und wird vor allem von einem Kollegen bei der Polizei unterstützt.
Wir besprechen außerdem die Figuren und die Erzählweise. Die Handlung wechselt zwischen mehreren Personen, bleibt aber gut nachvollziehbar. Dabei entstehen Konflikte in Emmas Familie, bei Christopher und bei Hillevi, die ein eigenes tragisches Schicksal hat. Auch die ältere Schwester und die Eltern von Emma werden einbezogen.
Wir schildern, dass die Geschichte zunächst eher ruhig verläuft, dann aber ab der Hälfte an Spannung gewinnt und in einem Cliffhanger endet. Insgesamt bleibt für uns ein fesselnder Krimi mit gut gezeichneten Figuren und einer Handlung, die bis zum Schluss neugierig auf die Fortsetzung macht.
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