Kunst und Erinnerung

Episode von History is not the Past von NS-Dokumentationszentrum München · 25. Juni 2020 · 58 min

Mit Michaela Melián, Willem de Rooij und Lukas Graf sowie Lena Gorelik.

Diese Folge thematisiert künstlerische Auseinandersetzungen mit Erinnerung.

Michaela Melián und Willem de Rooij, beide Künstler*innen, deren Arbeiten in der Ausstellung „Tell me about y̶e̶s̶t̶e̶r̶d̶a̶y̶ tomorrow“ präsentiert werden, erläutern im Gespräch mit Lukas Graf ihren künstlerischen Umgang mit Vergangenheit, Gegenwart und Erinnerung und zeigen Momente der Kollaboration und die unauflösbare Verbindung von Kunst und Geschichte auf.

Michaela Meise interpretiert mit „Hoheslied (Asma Asmaton)“ ein Werk aus Mikis Theodorakis „Mauthausen Kantate“. Basierend auf den Gedichten des Holocaust-Überlebenden Iakovos Kambanellis vertonte Theodorakis, Widerstandskämpfer gegen den Faschismus in Griechenland, die Verse des Dichters von 1988, um so Geschichte in Erinnerung zu rufen.

Abschließend liest die Münchner Schriftstellerin Lena Gorelik aus ihrem Text „Ich habe Angst“, den sie ausgehend von Cana Bilir-Meiers Werk in der Ausstellung “Tell me about y̶e̶s̶t̶e̶r̶d̶a̶y̶ tomorrow” geschrieben hat. Gorelik setzt sie sich im Text mit ihrem Unbehagen gegenüber der politischen Stimmungsmache und sozialer Spaltung sowie mit Mechanismen von Ausgrenzung und Formen von Gewalt auseinander.

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Über den Podcast

Für die künftige Gestaltung der Gesellschaft ist der Blick in die Vergangenheit unerlässlich, denn ohne Erinnerung verlieren wir unsere Zukunft. Wie wollen wir in Zukunft zusammen leben? Welche Rolle spielt die Erinnerungspolitik künftig für unsere Demokratie? Welche gesellschaftlichen Werte…

History is not the Past

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