Geschichte und Repräsentation

Episode von History is not the Past von NS-Dokumentationszentrum München · 20. Juni 2020 · 1 h 22 min

Mit Nora Sternfeld, Christian Fuhrmeister und Magnus Brechtken sowie Christiane Wolf und Gro Swantje Kohlhof.

Wie schreibt sich Geschichte in Gegenwart ein, wie bleibt sie in baulichen Strukturen sichtbar und wie kann an die Erfahrungen von NS-Gewalt gedacht werden?

In der Diskussion zwischen der Kuratorin Nora Steinfeld (Kunsthochschule Kassel) und dem Kunsthistoriker Christian Fuhrmeister (Zentralinstitut für Kunstgeschichte) werden am Beispiel der „documenta“ Brüche und Kontinuitäten der NS-Vergangenheit, Mythenerzählungen und der Konflikt zwischen Markenbildung und Wahrheit diskutiert. Moderiert wird das Gespräch von Magnus Brechtken (Institut für Zeitgeschichte München-Berlin).

Die Kunsthistorikerin Christiane Wolf (Bauhausuniversität Weimar) stellt in ihrem Vortrag die Geschichte des ehemaligen nationalsozialistischen „Gauforums“ in Weimar und dessen Neugestaltung in der Gegenwart vor.

Die von Martin Valdés-Stauber konzipierte und von Gro Swantje Kohlhof gesprochene Lesung (beide Münchner Kammerspiele) zitiert aus Briefen von Opfern der NS-„Euthanasie“-Morde in München und erinnert an Einzelschicksale im verbrecherischen System der Nationalsozialisten.

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Über den Podcast

Für die künftige Gestaltung der Gesellschaft ist der Blick in die Vergangenheit unerlässlich, denn ohne Erinnerung verlieren wir unsere Zukunft. Wie wollen wir in Zukunft zusammen leben? Welche Rolle spielt die Erinnerungspolitik künftig für unsere Demokratie? Welche gesellschaftlichen Werte…

History is not the Past

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