Nach Napoleon: Kriegstraumata und ihre öffentliche Bearbeitung im Deutschen Bund, 1814–1840
Episode von Historisches Kolleg von L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung · 16. November 2018 · 59 min
Die napoleonischen Kriege waren für die Bewohner der deutschen Staaten mit traumatische Erfahrungen, aber auch neuen Möglichkeiten verbunden. Gleichwohl gibt es überraschend wenige Studien darüber, wie der 20 Jahre währende Konflikt Militär und Zivilgesellschaft verändert hat. Der Vergleich ausgewählter deutscher Staaten im Vormärz zeigt daher, wie sehr diese Kriege die Einstellung der Gesellschaft gegenüber Krieg und Soldaten neu geprägt haben. Die Analyse im Schnittpunkt von Militär und Zivilgesellschaft verdeutlicht außerdem, wie unterschiedlich das Soldatenhandwerk in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde. Die Untersuchung von Prof. Dr. Katherine Aaslestad lässt zudem die komplexen Mechanismen erkennen, mit denen die Kriegserfahrungen eine Militarisierung der Gesellschaft infrage stellten, während sie paradoxerweise die symbolische Bedeutung des Militärs in öffentlichen Ritualen unterstrichen. In einem öffentlichen Vortrag am Historischen Kolleg in München gab Prof. Dr. Aaslestad erste Einblicke in ihr Forschungsprojekt.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historischeskolleg_katherineaaslestad
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