Helfen in der Distanz. Zur Politik der humanitären Hilfe der Bundesrepublik Deutschland 1951-1994
Episode von Historisches Kolleg von L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung · 19. Oktober 2020 · 43 min
Menschen in Not muss geholfen werden. In der internationalen Politik nach 1945 gab es daran kaum noch einen Zweifel. Die Bundesrepublik Deutschland positionierte sich gar als "Großmacht der Hilfsbereitschaft". Hinter dem Impuls zu helfen standen jedoch zahlreiche Interessen. Untersucht werden Außenpolitik, Militär, Nichtregierungsorganisationen und Medien, die zur Identifizierung von Katastrophen in aller Welt beitrugen. Zwei grundlegende Fragen gilt es zu klären: Warum leistete man humanitäre Hilfe und was schien an ihr so attraktiv, dass andere Reaktionsweisen im Kontakt mit dem globalen Süden in den Hintergrund traten? Ziel des Forschungsvorhabens von Jun.-Prof. Dr. Patrick Merziger ist es, die spezifische Politik des Humanitären im Prozess der Globalisierung herauszuarbeiten. In einem Vortrag gibt der Juniorprofessor für Kommunikationsgeschichte erste Einblicke.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historischeskolleg_patrickmerziger
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