Demokratisch denken? Intelligenzaufgaben zu Unterhaltung und Training in der Weimarer Republik

Episode von Historisches Kolleg von L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung · 14. März 2022 · 31 min

Dass Anti-Intellektualismus und Demokratiefeindlichkeit miteinander verwandt seien, ist eine für die Weimarer Republik oft vorgebrachte These. Dr. Susanne Schregel, Historikerin und Junior Fellow des Historischen Kollegs, beleuchtet diese Beziehung aus einer umgekehrten Perspektive. In ihrem Vortrag blickt sie auf Bewegungen der 1920er-Jahre, die ein „Denken für alle“ propagierten und auf eine bessere Beherrschung und Ausbildung individueller „Geisteskräfte“ ausgerichtet waren. Was zeigen Formen teilhabeorientierter Kognition in populären Denkratgebern, in Intelligenztrainings und im Umfeld der Denksportbewegung über den Zusammenhang des Denkerischen mit dem Demokratischen?

Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historischeskolleg_susanneschregel

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