Sprechende Matten aus Kenia

Episode von Gegen die Gewohnheit von Ethnologisches Museum und Museum für Asiatische Kunst · 29. Mai 2026 · 24 min

Sprechende Matten aus Kenia

Zwölf Matten, geflochten aus Blättern der Senegalesischen Dattelpalme, werden in den Sammlungen des Ethnologischen Museums bewahrt. Sie stammen aus dem Lamu-Archipel und dem gegenüberliegenden Festland an der Küste Kenias. In acht dieser Matten sind Gedichte geflochten, auf Kiswahili in arabischer Schrift.

Im Projekt „Talking Mats: Interwoven Histories – Connecting Peoples“ hat ein Team mit Menschen aus Berlin, den National Museums of Kenya und weiteren Fachleuten aus der Ursprungsregion der Matten sich gemeinsam mit ihnen beschäftigt: Wie und warum sind sie hergestellt worden? Welche Bedeutung haben die Gedichte? Wie sind die Matten ins Museum nach Berlin gekommen? Für diese Folge von „Gegen die Gewohnheit“ haben uns fünf Menschen von ihrer Arbeit zu den sprechenden Matten erzählt.

Talking mats from Kenya

The collections of the Ethnologisches Museum hold twelve mats, woven from the leaves of the wild date palm. They come from the Lamu Archipelago and the facing mainland on the coast of Kenya. Into eight of these mats, poems were woven, in Kiswahili in Arabic writing.

In the project “Talking Mats: Interwoven Histories – Connecting Peoples”, a team of people from Berlin, the National Museums of Kenya, and further experts from the mats’ region of origin researched them: How and why were they created? What meaning do the poems hold? How did the mats get to the museum in Berlin? For this episode of “Gegen die Gewohnheit”, five people told us about their work on the talking mats.

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