Opitz, Gryphius, Grimmelshausen
Episode von Ernst August von Thomas Thalmaier · 8. September 2026 · 27 min
Wir thematisieren die deutsche Barockliteratur und rücken dabei den Lyriker Andreas Gryphius sowie den Theoretiker Martin Opitz in das Zentrum der Betrachtung. Gryphius wird als der bedeutendste Dichter dieser Epoche beschrieben, dessen Werke durch den Dreißigjährigen Krieg und die omnipräsenten Motive der Vergänglichkeit geprägt sind. Die Texte erläutern zudem das barocke Lebensgefühl, welches durch eine starke Antithetik zwischen Lebenslust und Todesfurcht gekennzeichnet ist. Ein entscheidender Wendepunkt war das Jahr 1624, in dem Martin Opitz mit seinem Werk die erste deutschsprachige Regelpoetik begründete und somit die deutsche Sprache als Literatursprache etablierte. Abschließend wird aufgezeigt, wie diese kunstvolle Formstrenge im 18. Jahrhundert durch die aufkommende Aufklärung und ein neues Ideal der Natürlichkeit abgelöst wurde.
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