#128: Betroffen von Exklusion
Episode von Empathieschenker von Sebastian Kremser · 2. Oktober 2026 · 1 h 03 min
„Ich gehör nicht zu den Leuten, die sich groß engagiert haben für Menschen mit Behinderung, bevor ich es selbst war.
Die Realität ist hauptsächlich einsam!
Also die Konsequenz von mangelnder Inklusion ist halt einfach das Leute irgendwo allein rumhängen, schlecht versorgt sind und überhaupt keinen Kontakt mehr zur Gesellschaft haben.
Und das war mir glaube ich auch vorher nicht ganz so bewusst.“
Monia erzählt, wie durch eine chronische Erkrankung ihre Arbeitsfähigkeit zur Produktionsfähigkeit wurde und wie Exklusion zur Einsamkeit führt.
Als erstes fühlte sie Scham und gleichzeitig musste sie lernen ihre Zugangsvorrausetzungen einzufordern.
Sie spricht über das Versprechen der Inklusion, welches nie eingelöst wurde, da es zwar wohlwollen gibt, aber keine Lösungen.
Inklusion bedeutet für sie Verlässlichkeit und ein klarer Rahmen, der allen einen Zugang ermöglicht oder eben nicht.
Und jetzt viel Spaß beim Zuhören!
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