Delfine – Intelligenz im blauen Raum
Episode von Ein Jahr in der Natur von Tiere, Pflanzen und Landschaften zum Entspannen und Lernen · 9. August 2026 · 22 min
Hinter der glatten Stirn des Delfins verbirgt sich eines dererstaunlichsten Gehirne der Tierwelt. In dieser Folge tauchen wir ein in den blauen Raum der Meere und nähern uns dem Rätsel der Delfinintelligenz. Wir erfahren, dass diese sanften Geschöpfe keine Fische, sondern Säugetiere sind, deren Vorfahren einst auf vier Beinen an Land lebten, bevor sie ins Meer zurückkehrten. Wir betrachten ihr bemerkenswert großes, stark gefurchtes Gehirn und erfahren, wie Delfine im Spiegeltest beweisen, dass sie sich selbst erkennen, ein Zeichen für ein hochentwickeltes Bewusstsein. Wir lauschen ihrer geheimnisvollen Welt des Klanges, der Echoortung, mit der sie ihre Umgebung gleichsam hörend erfassen, und wir lernen den Signaturpfiff kennen, mit dem Delfine einander fast wie mit Namen ansprechen. Schließlich begegnen wir ihrem Werkzeuggebrauch, ihrem sozialen Leben und ihrer unbeschwerten Freude am Spiel. Eine ruhige, wissenschaftlich fundierte Reise zu den klugen Bewohnern der Ozeane, die uns lehren, dass Geist und Empfindung nicht allein dem Menschen vorbehalten sind.
Quellen
Marino, L. (2004). Cetacean brain evolution: Multiplication generates complexity. International Journal of Comparative Psychology, 17(1), 1–16.
Reiss, D., & Marino, L. (2001). Mirror self-recognition in the bottlenose dolphin: A case of cognitive convergence. Proceedings of the National Academy of Sciences, 98(10), 5937–5942. https://doi.org/10.1073/pnas.101086398
King, S. L., & Janik, V. M. (2013). Bottlenose dolphins can use learned vocal labels to address each other. Proceedings of the National Academy of Sciences, 110(32), 13216–13221. https://doi.org/10.1073/pnas.1304459110
Krützen, M., Mann, J., Heithaus, M. R., Connor, R. C., Bejder, L., & Sherwin, W. B. (2005). Cultural transmission of tool use in bottlenose dolphins. Proceedings of the National Academy of Sciences, 102(25), 8939–8943. https://doi.org/10.1073/pnas.0500232102
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