Wenn du im Gespräch plötzlich für zwei arbeitest

Episode von Durchblick im Gespräch von Gisela Krämer · 2. Oktober 2026 · 12 min

Manche Gespräche werden immer anstrengender, obwohl wir uns immer mehr bemühen.

Wir suchen nach Lösungen, obwohl jeder Vorschlag abgelehnt wird. Wir argumentieren ausführlicher, weil unser Gegenüber unbedingt recht behalten möchte. Oder wir versuchen mit immer mehr Energie, jemanden zu überzeugen, der auf jede Idee mit einem neuen Hindernis reagiert.

Und irgendwann passiert etwas Interessantes: Wir beschäftigen uns nicht mehr nur mit dem Verhalten unseres Gegenübers. Wir geraten selbst in eine Rolle. Wir werden zum Problemlöser, steigen in einen Wettbewerb ums Rechthaben ein oder beginnen einen regelrechten Überzeugungsmarathon.

In dieser Folge von „Durchblick im Gespräch“ geht es deshalb weniger darum, Menschen als Daueropfer, Besserwisser oder Blockierer einzuordnen. Es geht um die Dynamik, die im Gespräch entsteht.

Woran merke ich, dass ich gerade für zwei arbeite? Wann sollte ich aufhören, immer neue Lösungen anzubieten? Wie kann ich aus einem Wettbewerb ums Rechthaben aussteigen? Und welche Fragen geben Verantwortung wieder an mein Gegenüber zurück?

Eine Folge über schwierige Gesprächsmuster, unsere eigenen Reaktionen darauf und eine Frage, die erstaunlich viel verändern kann:

In welche Rolle gerate ich gerade?

Begleitender Artikel mit Infografik und Praxis Spickzettel:

https://www.pfeos-akademie.de/blog/mediation-und-konfliktloesung/wenn-gespraeche-festfahren

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