Autonomes Fahren
Episode von Digitacheles KI von Dr. Jens Wehrmann, Ekkehard Schmider und Jochen Schwarzmann · 1. Februar 2026 · 1 h 09 min
Wenn dein Auto souveräner ist als du – und genau das nervös macht
In dieser Folge sprechen Dr. Jens Wehrmann, Jochen Schwarzmann und Ekkehard Schmider über autonomes Fahren – angestoßen durch eine aktuelle Probefahrt mit Teslas „Full Self Driving (Supervised)“.
Und ziemlich schnell wird klar: Das eigentlich Spannende ist nicht, dass das Auto fährt. Sondern wie es fährt. Ruhig. Vorausschauend. Unaufgeregt. Fast so, wie man selbst gern fahren würde – nur eben konsequenter.
Je länger das Gespräch dauert, desto deutlicher wird: Hier geht es nicht um ein neues Feature. Es geht um Vertrauen. Um Kontrolle. Und um dieses leicht unangenehme Gefühl, wenn Technik Dinge übernimmt, die wir lange für „unsere“ gehalten haben.
Autonomes Fahren wird zum Spiegel. Für Gewohnheiten. Für Statusdenken. Für die Frage, wie viel Selbststeuerung wir brauchen, um uns noch als wirksam zu empfinden.
Warum du reinhören solltest
Eine Probefahrt, die Erwartungen leise aushebelt
Enge Straßen, Gegenverkehr, Alltag pur – und ein System, das nicht imponieren will, sondern einfach fährt.
Warum „unspektakulär“ plötzlich beeindruckt
Keine Show, kein Wow-Effekt. Sondern das Gefühl: Das hier ist reif.
Wenn der Kopf nickt, aber der Bauch zögert
Die Folge zeigt sehr ehrlich, warum Akzeptanz nichts mit Rechenleistung zu tun hat.
Vom Lenkrad zur Lebensfrage
Autonomes Fahren steht plötzlich für viel mehr: Kontrolle abgeben, Verantwortung verschieben, Freiheit neu denken.
KI als Prüfstein für Selbstbild
Was passiert mit unserem Gefühl von Bedeutung, wenn Maschinen souveräner handeln als wir?
Spannende Momente aus der Folge
Der Moment, in dem man vergisst, dass niemand fährt
Nicht, weil es spektakulär ist – sondern weil es sich völlig normal anfühlt.
Vorsicht als Stärke
Warum defensives, beinahe höfliches Fahren mehr Vertrauen schafft als jede technische Demonstration.
Autofahren, plötzlich persönlich
Aus Logistik wird Beziehung, aus Strecke wird Zeit – und auf einmal geht es um Nähe statt Navigation.
Das leise Unbehagen hinter dem Fortschritt
Wenn Aufgaben verschwinden, die nie offiziell wichtig waren, sich aber genau so angefühlt haben.
Die Frage, die keiner laut stellen will
Wenn KI fährt, erklärt, entscheidet – wofür brauchen wir uns dann noch selbst?
Was du aus der Folge mitnimmst
Autonomes Fahren ist eine Vertrauensfrage, keine Feature-Liste.
Technik verändert nicht nur Abläufe, sondern unser Selbstbild.
Effizienz kann entlasten – und gleichzeitig etwas kosten.
Selbstwirksamkeit ist ein emotionaler Kern moderner KI-Debatten.
Fortschritt fordert nicht nur neue Regeln, sondern neue Haltungen.
Kopfhörer auf – und rein in eine Folge, die nicht fragt, ob Technik besser wird, sondern was das mit uns macht.
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