„Schau weg“ ist die falsche Antwort - Die Realität in einer inklusiven Schule

Episode von Constantly Changing Constantly K von Karin Teigl · 7. Juli 2026 · 45 min

Ich glaube, diese Folge ist ein Reminder, den wir alle immer wieder brauchen.

Johanna ist Lehrerin in einem inklusiven Schulzentrum. Früher hätte man wahrscheinlich Sonderschule gesagt – und genau da beginnt schon das Gespräch. Es geht um Sprache, um Vorurteile, um Berührungsängste und darum, warum Inklusion nicht nur ein Schul-Thema ist, sondern uns alle betrifft.

Wir sprechen darüber, wie wenig viele von uns eigentlich über Menschen mit Beeinträchtigungen wissen, wie schnell wir wegschauen, obwohl Offenheit so viel verändern würde, und wie viel Liebe, Geduld und Stärke dieser Beruf jeden Tag braucht.

Eine Folge über kleine Fortschritte, die riesig sind. Über Kinder, die besonders sind. Und über die Frage, warum wir immer noch viel zu oft in „die“ und „wir“ denken.

Kapitelübersicht:

00:00:47 – Warum wir über Inklusion sprechen müssen

00:03:18 – Was Inklusion wirklich bedeutet

00:05:26 – Integration, Inklusion und der Unterschied im Alltag

00:08:22 – Warum „Sonderschule“ heute anders heißt

00:10:23 – Vorurteile, Berührungsängste und echte Offenheit

00:13:05 – Warum Johanna inklusive Pädagogik studiert hat

00:14:29 – Wenn Kinder eskalieren: worauf niemand vorbereitet wird

00:18:39 – Kleine Fortschritte, die im Schulalltag riesig sind

00:23:34 – Was inklusiven Schulen wirklich fehlt

00:34:47 – Die wichtigste Message: Es geht nicht um „die“ und „wir“

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