Kapitel 6: Wie oft kann ein Kind neu anfangen? – Die Sicht eines ehemaligen Pflegekindes

Episode von Beutelgeschichten - aus dem Leben unserer Kängurufamilie von 4xpfmfl2xndtnyyu1356yzrgv · 4. März 2026 · 48 min

In dieser Folge wechseln wir die Perspektive.

Ariane ist 57 Jahre alt.

Sie ist in Pflegefamilien und im Heim aufgewachsen.

Und sie blickt zurück – auf viele Wechsel, viele Neuanfänge und viele Beziehungsabbrüche.

Immer wieder neu ankommen.

Immer wieder neu vertrauen.

Und doch nie ganz sicher sein, wie lange es bleibt.

Wie fühlt es sich an, wenn Zugehörigkeit nicht selbstverständlich ist?

Wenn Nähe vorsichtig wird, weil man gelernt hat, dass sie enden kann?

Ariane spricht darüber, wie diese frühen Erfahrungen sie bis ins Erwachsenenalter begleitet haben.

Wie sie Beziehungen geprägt haben.

Wie Vertrauen schwerer fällt.

Wie Nähe gleichzeitig Sehnsucht und Unsicherheit sein kann.

Wir sprechen über Bindung, über professionelle Distanz –

aber vor allem über das Gefühl, nirgends ganz anzukommen.

Und am Ende bleibt eine Frage:

Wie oft kann ein Kind neu anfangen?

Wir sind sehr gespannt auf eure Gedanken.

Schreibt uns gern eure Erfahrungen – als Pflegeeltern, Fachkräfte oder ehemalige Pflegekinder.

Schön, dass ihr mit auf unserer Reise seid. 🌿

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