Kapitel 5: Darf man als Pflegeeltern zu nah sein?

Episode von Beutelgeschichten - aus dem Leben unserer Kängurufamilie von 4xpfmfl2xndtnyyu1356yzrgv · 25. Februar 2026 · 32 min

Professionelle Distanz“ – ein Begriff, der in der Pflegekinderhilfe immer wieder fällt.

Und einer, den wir für uns hinterfragt haben.

Denn was bedeutet Distanz, wenn Kinder im eigenen Alltag leben?

Wenn sie Bindung suchen, Sicherheit brauchen und Teil des Familienlebens sind?

Darf man als Pflegeeltern zu nah sein?

Oder gehört emotionale Unabhängigkeit zur Professionalität? Und was heisst das eigentlich?

In dieser Folge sprechen wir sehr persönlich über Nähe, Haltung und innere Klarheit.

Über die Angst, sich zu verlieren – und die Angst, nicht nah genug zu sein.

Und darüber, warum wir glauben, dass Professionalität nicht Abstand bedeutet, sondern bewusste Beziehung.

Wir erzählen auch, was das für einen Pflegevater bedeutet.

Wie Nähe und Präsenz Halt geben können.

Wie man Bindung lebt, ohne sich selbst aufzugeben.

Und warum Stärke manchmal leise ist.

Gleichzeitig sind wir überzeugt:

Professionelle Nähe entsteht nicht im luftleeren Raum.

Sie braucht ein tragendes Umfeld.

Ein Jugendamt als Partner an der Seite.

Begleitung statt Misstrauen.

Struktur statt Unsicherheit.

Denn niemand kann dauerhaft nah bleiben, wenn er sich allein gelassen fühlt.

Und jetzt interessiert uns eure Sicht:

Wie seht ihr das?

Darf man als Pflegeeltern zu nah sein?

Schreibt uns gern eure Gedanken – wir freuen uns auf den Austausch.

Schön, dass ihr mit uns unterwegs seid. 🌿

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