Behind the Experts – Folge 85: Im Gespräch mit Dr. Steffen Spiess ( Marketingleiter LEG Thüringen)

Episode von Behind the Experts von Studio Noix · 24. September 2026 · 37 min

In dieser Folge von Behind the Experts ist Dr. Steffen Spieß zu Gast, Marketingleiter der LEG Thüringen. Die landeseigene Gesellschaft kümmert sich unter anderem um Wirtschaftsförderung, Fachkräftegewinnung und Immobilienmanagement – und Social Media ist dabei längst ein wichtiger Teil des Kommunikationsmixes.

Die Folge ist Teil unseres großen Connected Podcast Drops: Insgesamt acht Gespräche haben wir direkt auf der Connected Social Media Conference aufgenommen.

Mit Steffen geht es um eine Frage, die besonders viele mittelständische Unternehmen und Organisationen kennen: Wie wird Social Media eigentlich wirklich wirksam – und wie schafft man es, dass nicht nur das Social-Team daran glaubt?

Denn gute Social-Media-Arbeit entsteht nicht isoliert. Sie braucht Fachabteilungen, Führungskräfte, klare Ziele, gute interne Kommunikation und vor allem ein gemeinsames Verständnis dafür, was Social Media leisten kann – und was nicht.

Highlights dieser Folge:

Warum Social Media bei der LEG Thüringen bewusst als Teil des gesamten Marketing- und Kommunikationsmixes verstanden wird.

Weshalb Social-Media-Ziele aus Marketing-, Kommunikations- und Unternehmenszielen abgeleitet werden sollten.

Wie Steffen selbst vom eher skeptischen Beobachter zum aktiven LinkedIn-Nutzer wurde.

Warum eigene Social-Media-Erfahrung seine Wertschätzung für die Arbeit des Teams deutlich verändert hat.

Weshalb Führungskräfte nicht alle Creator werden müssen – aber verstehen sollten, wie viel Arbeit hinter gutem Content steckt.

Warum Social-Media-Teams auch interne Fachbereiche als Zielgruppen betrachten sollten.

Wie man Fachexpert:innen, Projektleitungen und Führungskräfte unterschiedlich abholen muss.

Weshalb gute interne Zusammenarbeit oft der Schlüssel zu den wirklich guten Geschichten ist.

Warum Reichweite und Likes nicht automatisch bedeuten, dass ein Post auf die richtigen Ziele einzahlt.

Wie man zwischen Aufmerksamkeit, Sympathie und konkretem Nutzen unterscheiden kann.

Warum Social Media weder unterschätzt noch überschätzt werden sollte.

Und weshalb Reflexion ein wichtiges Gegenmittel gegen blinden Plattform-Aktionismus ist.

Wertvolle Takeaways:

Social Media entfaltet seine volle Wirkung erst dann, wenn es mit den Unternehmens- und Marketingzielen verbunden ist.

Fachabteilungen sind keine lästigen Zulieferer – sondern interne Zielgruppen, die verstanden und abgeholt werden müssen.

Wer selbst einmal versucht hat, regelmäßig guten Social Content zu produzieren, entwickelt meist ein ganz anderes Verständnis für den Aufwand dahinter.

Nicht jeder erfolgreiche Post braucht maximale Reichweite. Manchmal sind die richtigen zehn Personen wertvoller als 20.000 Impressionen.

Aufmerksamkeit und Sympathie dürfen Ziele sein – aber sie sollten bewusst und reflektiert eingesetzt werden.

Social Media sollte ein Instrument bleiben. Wer nur noch auf Reichweitenmechaniken reagiert, läuft Gefahr, sich von der Plattform steuern zu lassen.

Gute Zusammenarbeit entsteht eher durch Perspektivwechsel als durch Frust über Kolleg:innen, die „Social Media nicht verstehen“.

Und vielleicht der wichtigste Gedanke: Nicht einfach posten – sondern wissen, warum man postet.

Jetzt reinhören und erfahren, warum Social Media im Mittelstand mehr braucht als gute Posts, weshalb interne Kommunikation mindestens genauso wichtig ist wie externe Reichweite und was Social-Media-Arbeit mit moderner Führung gemeinsam hat. 🎧

Ein Studio Noix Original

Zur connected. conference.: connectingexperts.org/…/connected-social-media-ko…

LEG Thüringen: https://www.leg-thueringen.de/

Studio Noix: studionoix.de

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