Klassistische Zumutungen der Bürgergeldreform – Ein offener Brief

Episode von Audioreportage Klassismusforschung von Anna Feder · 24. Februar 2026 · 9 min

Vor ziemlich genau einem Jahr fand der Scoping Workshop Klassismusforschung statt. Daraus hat sich das Netzwerk Klassismusforschung gegründet – und dieses hat nun einen offenen Brief gegen die klassistischen Zumutungen der Bürgergeldreform veröffentlicht.

In dieser Folge spreche ich mit Francis Seeck über den offenen Brief und die geplante Bürgergeldreform. Inwiefern haben sich in den letzten Monaten klassistische Narrative und Zuschreibungen gegenüber Bürgergeldempfänger*innen verschärft? Was steht im Entwurf der geplanten Grundsicherung? Und was ist aus klassismuskritischer Perspektive besonders dramatisch an diesem Gesetzesentwurf?

Link zum offenen Brief gegen die klassistischen Zumutungen der Bürgergeldreform: https://innn.it/klassistischezumutungen

Francis Seeck ist Professor*in für Theorien und Handlungslehre der Sozialen Arbeit mit Schwerpunkt Demokratie- und Menschenrechtsbildung an der Technischen Hochschule Nürnberg. Seecks Arbeitsschwerpunkte sind Klassismuskritik, politische Bildung, Antidiskriminierung und menschenrechtsorientierte Soziale Arbeit. Seit 2010 arbeitet Seeck als Antidiskriminierungstrainer*in und politische*r Bildner*in.

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