#4 - Klassismus in der Jugendhilfe – und wie Klassismus sich in Körpern einschreibt

Episode von Audioreportage Klassismusforschung von Anna Feder · 1. Oktober 2025 · 10 min

Im ersten Teil der Folge geht es um:

Klassismus in der Jugendhilfe.

Wer sind Careleaver*innen und inwiefern sind Careleaver*innen von Klassismus betroffen?

Zu hören sind: Laura Brüchle und Tanja Abou.

Laura Brüchle ist Referentin für den Careleaver e. V. (Selbstvertretung von Menschen aus der Jugendhilfe). Sie ist selbst Careleaverin und arbeitet viel mit Themen der Jugendhilfe und sozialer (Un-)Gleichheit. Außerdem studiert sie im Master Soziale Arbeit.

Tanja Abou ist queere Poverty-Class-Akademikerin, Social-Justice-Trainerin, Careleaverin, systemische Therapeutin, DJ und Kinderbuchautorin. Klassismus ist der Schwerpunkt ihrer politischen Bildungsarbeit. Zurzeit ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hildesheim an der ersten Langzeitstudie zum Thema Leaving Care in Deutschland beteiligt.

Wie formt Klassismus Körper? Und wie wird Klassismus performt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Dramaturgin und Kuratorin Sandra Noeth, die im zweiten Teil der Folge zu hören ist.

Sandra Noeth ist Professorin an der Universität der Künste in Berlin. Sie beschäftigt sich vorwiegend mit ethischen und politischen Perspektiven auf Körperpraxis und -theorie und mit Dramaturgie im Kontext von zeitgenössischer Choreografie und Performance. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist: Körper unter strukturellen Gewalterfahrungen.

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