Eure Fragen, ehrlich beantwortet – Teil 1: Diagnose, Erschöpfung, Beziehung
Episode von ADHwaS von François Matthey · 2. Juni 2026 · 34 min
Es gibt Fragen, die mir niemand öffentlich stellt. Die kommen abends. Halb elf. Im DM. Manchmal mit einem «sorry, dass ich das frage».
In dieser Folge beantworte ich sieben davon. Ehrlich. So gut ich kann. Aus 30 Jahren Arbeit mit ADHS und sieben Jahren mit meiner eigenen Diagnose.
Wir sprechen über:
«Was würdest du deinem 25-jährigen Ich sagen?» – warum die ehrlichste Antwort kein Ratschlag ist, sondern Anwesenheit.
«Ich habe Angst, dass die Abklärung zeigt: Du hast einfach kein Rückgrat.» – warum genau dieser Gedanke oft schon ein Hinweis ist.
«Ich bin 52. Was bringt mir eine Diagnose jetzt noch?» – was sich in meinem Leben verändert hat, seit ich es weiss. Und warum «zu spät» eine Lüge ist.
«Ich verstehe alles über ADHS. Trotzdem schreie ich um 18 Uhr meine Kinder an. Warum hilft Wissen so wenig?» – über den Unterschied zwischen Wissen und Regulation. Und was wirklich entlastet.
«Weniger Stress – wo soll ich da bitte rausnehmen?» – über die zwei Arten von Stress, die unser Nervensystem unterschiedlich treffen.
«Hyperfokus oder Flow – wie merke ich das mittendrin?» – drei körperliche Signale, an denen du es spürst, bevor der Crash kommt.
«Mein Partner hat ADHS, ich nicht. Ich liebe ihn. Aber ich bin so müde.» – wie du es sagen kannst, ohne dass er sich wieder als «das Problem» fühlt.
Diese Folge ist Teil eins. Weitere Fragen folgen in den nächsten Episoden.
Wenn du gerade müde bist, oder gerade niemand zum Reden hast – vielleicht ist das hier die richtige Folge für dich.
Du bist nicht allein.
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Ein wichtiger Hinweis zum Schluss
Der ADHwaS Podcast ist kein Ersatz für medizinische, psychologische oder therapeutische Hilfe. Was du hier hörst, sind persönliche Erfahrungen, Gespräche und Impulse – keine Diagnosen, keine Behandlungsempfehlungen, keine Therapieanweisungen. Wenn du dich in Themen wie ADHS, Neurodivergenz oder psychischer Gesundheit wiedererkennst, such dir bitte professionelle Unterstützung. Du verdienst eine echte Abklärung, keine Selbstdiagnose aus dem Kopfhörer.
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