#61 Sebastian Kurtenbach über "Kinder - Minderheit ohne Schutz"
Episode von Zwischen Kopf und Kreide von Zwischen Kopf und Kreide - Coco Petermeier · 6. März 2026 · 40 min
Kinder werden in unserer alternden Gesellschaft zunehmend zur Minderheit – und ihre Interessen geraten oft aus dem Blick. Doch was bedeutet das eigentlich für Schule, für Quartiere und für den Alltag von Kindern?
In dieser Folge von „Zwischen Kopf und Kreide“ spreche ich mit Professor Dr. Sebastian Kurtenbach, Politikwissenschaftler und Sozialforscher an der FH Münster. Gemeinsam mit Aladin El-Mafaalani und Klaus Peter Strohmeier hat er das Buch „Kinder – Minderheit ohne Schutz: Aufwachsen in der alternden Gesellschaft“ geschrieben.
Wir sprechen darüber, was Kinder heute wirklich brauchen, welche Rolle Nachbarschaften und Quartiere für ihre Entwicklung spielen und warum Kindheit heute oft fragmentierter ist als früher. Außerdem geht es um die Bedeutung von Community-Orten, Kultur und echter Partizipation – und um die Frage, warum es manchmal schon einen Erwachsenen braucht, der einfach verrückt nach einem Kind ist.
Zum Schluss wird es ganz praktisch: Was können Lehrkräfte konkret tun, um Kinder und Jugendliche besser zu unterstützen?
Eine Folge über Kindheit, gesellschaftlichen Wandel – und darüber, wie Schule Teil einer besseren Umgebung für Kinder sein kann.
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