159 Erfolgsgarantie
Episode von Znipcast - für gute Zusammenarbeit | Agile, Scrum, KanBan, Psychologie, Teamentwicklung und NLP | Podcast der Znip Academy von Znipcast.de | Henry Schneider | Janina Alisa Kappelhoff · 15. April 2024 · 51 min
Erfolgsgarantie
Für das Thema Erfolgsgarantie konnte ich glücklicherweise wieder die liebe Lea Lindemann gewinnen. Ich baue aktuell an einer Agile Master Ausbildung, die nach Möglichkeit alles umfassen soll. So kam es, dass wir beide über LinkedIn, über Erfolgsgarantien in der Agilen Welt sprachen. Die Aufnahme ist vom 05.01.2024, ich habe nur etwas länger gebraucht dafür. 🙂 #Elternzeit
Lea Lindemann | LinkedIn
Home | La Agilista (la-agilista.com)
Agile Master Ausbildung: https://znip.academy/agile
Demnächst starten wieder unsere Menschen lesen Module, welches aktuell noch mit Rabatt gibt: https://znip.academy/mk
Erste Folge mit Lea: Value Stream
Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/eq9AWeSfF7o
Quellen
LinkedIn-Post: https://www.linkedin.com/posts/henry-schneider-znip_agile-community-agilitaeut-activity-7134892265683968000-tGgD
Fehlzeiten-Report: https://www.aok.de/pp/gg/update/fehlzeiten-report-2023
Zusammenfassung der LinkedIn-Studie: https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article174855200/Fluktuation-Deutsche-wechseln-haeufiger-den-Job.html
Wieso dieses Thema?
Wir sind über einen LinkedIn Post von Henry Schneider auf dieses Thema gekommen. Ich habe durch die Elternzeit viel Zeit zum Nachdenken und wenig zum Arbeiten. Dabei stelle ich gerade das Agile Master Training zu einer Agile Master Ausbildung um, die alles zu Agilität umfassen soll und Dich 18 Monate bei der Veränderung und dem Erfolg im Unternehmen begleitet. Bei dieser Größe der Ausbildung möchte ich Dir auch gern eine Erfolgsgarantie geben. Nur welche und welche Garantien kann man allgemein im Agilen Umfeld geben?
Und Lea fand, da habe ich einen Punkt.
Also mit was kann ich hinterher, was es wirklich wert ist, diese Ausbildung zu besuchen?
[2:21] Was für eine Garantie kann ich denn da geben?
[3:03] Also für mich selber, dass ich, wenn ich in ein Projekt reinkomme und da vielleicht auch über einen längeren Zeitraum bin, dass ich für mich Indikatoren habe, außer das Freudejauchzen der Kunden natürlich, bewege ich tatsächlich etwas in die richtige Richtung.
[4:12] Hat die überhaupt einen Mehrwert jetzt für mein Projekt? Und da verstehe ich auch viele Abteilungsleiter und Projektleiterinnen, dass die halt dann sagen, naja, irgendwie, ich sehe keinen Sinn da drin, jetzt da eine Person mehr zu bezahlen und dafür Geld auszugeben.
[5:04] Ich habe mich natürlich ganz strukturiert hingesetzt und überlegt, wie kann man dieses Thema denn diskutieren, was gibt es da überhaupt zu diskutieren.
[5:30] Du musst ja erst mal, wenn du beim Kunden reinkommst, direkt erst mal Messwerte erheben.
[6:41] Das ist richtig coole Basis für unseren Podcast hier, finde ich.
[7:02] Auf die möchte ich dann heute noch eingehen. Doch ich möchte ganz gerne damit beginnen, weil du es jetzt eben gerade schon genannt hast.
[7:21] Was es denn überhaupt ist. Also wir haben auch einzelne Podcast-Folgen dazu, nur vielleicht steigt jemand gerade erst jetzt hier ein.
[7:34] Weiß ich nicht. Die Velocity-Folge werde ich auf jeden Fall verlinken. Mal gucken.
[7:38] Also das Offensichtlichste ist Story Points.
[8:43] Das ist jetzt grundsätzlich erstmal die Annahme. Und dazu gibt es die Velocity, die dann eben sagt, okay, über Zeit, also jetzt mache ich die Komponente Zeit noch dazu, das können Sprints sein.
[8:54] Das kann auch wirklich Tage oder was auch immer sein, messe ich mal, wie viele Story Points denn geschafft werden von diesem Team und dann kriege ich so einen Velocity-Grafen raus und der sollte, und das kenne ich auch aus den Scrum Master Trainings, die ich besucht habe, also meist so diese zwei, drei Tage, wo ich sage, ist cool für einen Einstieg und gleichzeitig weiß ich dann immer noch nicht ganz, wie ich es umsetzen soll.
[10:19] Also generell finde ich Story Points als Metrik ein bisschen schwierig.
[11:31] Kann man machen, dann kann man aber tatsächlich auch einfach Flowmetriken machen, wo man einfach die Arbeitspakete, die Anzahl der Arbeitspakete misst, ohne irgendwie dieses aufwändige Schätzverfahren, was dann halt doch wieder unsicherheitsbehaftet ist.
[12:24] Und es dann häufig darum geht, ja, aber warum nicht? Du sagst doch häufig so, mit 60 Prozent ihrer Kapazität sollten sie, dann ist ja noch 40 Prozent übrig, da kann man doch mal noch, ehe ich jetzt dann einen zweiten Produkt ohne einkaufe, also ähnliche Diskussionen wie für den Scrum Master, zwei Projekte.
[13:40] Exakt das ist das Problem an dieser Stelle. Und sagt halt nicht zwingend was.
[14:22] Und wenn wir halt Story Points messen, dann kriegen wir halt mehr Story Points.
[14:34] Jetzt hast du schön das Flow-Diagramm eingebracht.
[15:03] Kann natürlich auch sein, dass man sogar noch früher anfängt, wann wird das Ticket eingestellt, sozusagen wann hat der PO die Idee.
[16:27] Andererseits, zum Beispiel Jira bietet ja auch von vornherein dieses Tracking an. Man muss sich aber in jedem Tool, was man benutzt, sehr sehr gut angucken, wie diese Metrik gemessen wird, weil die Tools da vielleicht recht, Und es setzt natürlich voraus, dass man unheimlich saubere Daten hat.
[17:05] Daher, um nochmal kurz basic zu machen. Wenn ich das einführe in Teams, dann fange ich ganz stumpf, also meistens haben wir ein physisches Board, da einfach nur ganz ans Board rankommt, kommt das Datum dran.
[17:51] Ich denke da an so Sachen, wie das die meisten Firmen ja schon wissen, wie gut ihre Projekte, ich weiß, wir stellen auf Produktentwicklung meist um, wie gut die eben laufen, von denen man hat das geplant.
[18:31] Diese Durchlaufzeit, die kriegen wir aber runter. Die ist dann nicht mehr bei 20 Jahren, sondern es wäre dann schon ein Riesengewinn, wenn die nur noch bei 19 Jahren ist.
[19:02] Wenn klassisch gearbeitet wird.
[19:23] Wen interessiert eigentlich diese Durchlaufzeit oder diese Metrik?
[19:50] Ist natürlich vielleicht auch eine Frage von, wie risikobreudig man da ist.
[20:17] Beispielsweise, wenn es ein Team in die Performingphase geschafft hat und das erlebe ich äußerst selten, dass ein Team wirklich in der Performingphase ist.
[20:54] Häufig wirkt es auf mich nicht wie ein Team, sondern wie eine Ansammlung von Menschen, die zufällig das Gleiche tun, dann betrachtet man häufig nicht die Schnittstelle, also das, was danach kommt.
[21:35] Jetzt entferne ich mich vom Team und betrachte das so ein bisschen organisationstechnisch.
[22:41] Und was, glaube ich, auch viele Unternehmen jetzt erst realisieren, ist, dass in Zukunft nahezu jedes Unternehmen irgendwie mit Software oder IT zu tun haben wird.
[23:55] Diesen Zustand zu erreichen. Ich glaube, das ist eine Garantie, die kann man ganz gut geben. Wenn ein Agilist sich damit unglaublich schwer tut, dann würde ich da schon mal ein bisschen nachfragen mit, woran liegt das?
[24:27] Das ist halt so eine Zeit, darf man halt auf dem Schirm haben, wenn man so ein Projekt hat.
[25:07] Das heißt, es gibt zwar theoretisch irgendwo irgendwelche Anwender, aber man macht sich nicht die Mühe, ein potenziell auslieferbares Produkt zu schaffen, weil man ja niemanden hat, der es wirklich benutzt.
[25:27] okay, wir stellen jetzt diesen Kundenfeedback-Loop her. Weiß ich nicht, wie man das dann in schön nennt.
[26:02] Dass wir den halt deutlich verbessern, dass der irgendwo so in Richtung 60, 70 Prozent auf jeden Fall kommt, kommt vielleicht sogar Richtung 80 oder dass man dann halt sagt, okay, es gibt nochmal zusätzlichen Bonus für den Agile Coach.
[26:44] Ja, und überhaupt schon mal diesen Connect herzustellen, okay, wir können etwas ausliefern und das geht auch an die Kunden und wir kriegen von den Kunden Feedback, das ist überhaupt schon Gold wert.
[27:10] Und jetzt gehen wir zum ersten Mal so ein bisschen an die Anwender ran und ich prophezeie dir, dass wir, sobald wir, wir müssen das technisch im Griff kriegen, dass Auslieferung für uns nicht mehr so eine Arbeit ist.
[28:12] Warum haben viele Teams keinen Kontakt zu ihrem Kunden?
[28:21] Überhaupt Lieferfähigkeit herstellen, dann halt sozusagen Net Promoter Score als Zufriedenheitsmaß.
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