33 - Man muss einfach nur starten

Episode von Zirkus Hotline von Lea Toran Jenner (Zirkuslea) · 22. März 2026 · 44 min

Lea meldet sich diesmal aus Berlin – zwischen Familienbesuch und einem Job bei einer Cirque du Soleil Resident Show am Potsdamer Platz, für die sie regelmäßig Content produziert. In dieser Folge erzählt sie, wie sich ihre Perspektive als Artistin hinter den Kulissen auswirkt: Warum sie bei Produktionen wie dieser einen besonderen Vertrauensvorschuss bekommt, wie nah sie dadurch an Stage Management, Technik und Artists arbeitet – und was sie dabei über Professionalität und Abläufe lernt.

Ein weiteres Thema: Griffkraft, Überlastung und smarte Prävention. Lea schildert ein aktuelles Problem aus dem intensiven Zierrad-Training (stark beanspruchte Unterarm-/Handmuskulatur) und teilt einen Tipp aus einem spontanen Gespräch mit einem Physio: Nicht nur „festhalten“ trainieren, sondern gezielt den Antagonisten – also das Öffnen der Hand – um Dysbalancen auszugleichen.

Parallel geht es konkret weiter mit Leas nächstem großen Projekt: der ersten eigenen Live-Show „Zirkus Lea Live“ (als Startpunkt auf dem Weg zur eigenen Produktion). Gemeinsam mit ihrem Management (Sina) schaut sie sich in Berlin ein Theater als mögliche Location an und erklärt, warum große Ideen erst dann real werden, wenn man einfach startet – auch wenn noch nicht alles perfekt ist.

Außerdem beantwortet Lea eine Hörer*innenfrage und ordnet den Unterschied zwischen traditionellem Zirkus, modernem Zirkus und zeitgenössischem Zirkus ein: weniger als Wertung, mehr als Stilrichtungen – mit einem klaren Anspruch: Qualität, Emotion und ein „Wow, das will ich nochmal sehen“-Moment.

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