Die Weiße Rose – Widerstand im Nationalsozialismus

Episode von Wissensreise durch die Geschichte von Antike, Mittelalter und Weltgeschichte zum Entspannen und Lernen · 10. August 2026 · 20 min

München, im Winter 1942: Über Nacht tauchen Flugblätter auf, die zum Widerstand aufrufen. Dahinter steht eine kleine Gruppe Studierender und ein Professor, die dem nationalsozialistischen Staat mit dem einzigen Mittel begegnen, das ihnen bleibt, dem Wort. Diese Folge erzählt die Geschichte von Hans und Sophie Scholl, Alexander Schmorell, Christoph Probst, Willi Graf und Kurt Huber. Von ihrer anfänglichen Verstrickung in die nationalsozialistische Jugendbewegung über die wachsenden Zweifel bis zum Entschluss, öffentlich Widerstand zu leisten. Wir folgen den sechs Flugblättern, den nächtlichen Wandparolen in München, der Verhaftung im Lichthof der Universität und den Schauprozessen unter Roland Freisler. Und wir fragen, was das Vermächtnis dieser jungen Menschen für uns heute bedeutet, in einer Zeit, in der die Frage nach Zivilcourage und der Verteidigung demokratischer Werte nichts von ihrer Dringlichkeit verloren hat. Eine ruhige, faktenreiche Reise zu einem der eindrücklichsten Kapitel deutscherWiderstandsgeschichte.

Quellen

Scholl, I. (1993). Die Weiße Rose (Erweiterte Neuausgabe). Fischer Taschenbuch Verlag.

Zankel, S. (2008). Mit Flugblättern gegen Hitler: DerWiderstandskreis um Hans Scholl und Alexander Schmorell. Böhlau Verlag.

Chaussy, U., & Ueberschär, G. R. (2013). Es lebe dieFreiheit! Die Geschichte der Weißen Rose und ihrer Mitglieder in Dokumenten und Berichten. Fischer Taschenbuch Verlag.

Moll, C. (1994). Die Weiße Rose. In P. Steinbach & J.Tuchel (Hrsg.), Widerstand gegen den Nationalsozialismus (S. 443–467). Bundeszentrale für politische Bildung.

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