Folge 23 – „Neue Tierarten in Deutschland – wenn Nosferatu heimisch wird“

Episode von WISSEN SCHÜTZT TIERE - Der Podcast der Auffangstation für Reptilien, München. von Dr. Markus Baur, Manuela Bauer, Jennifer Vogl · 3. Oktober 2026 · 36 min

In unserer heutigen Folge dreht sich alles um tierische Zuwanderer – allerdings um solche, die nicht als invasiv gelten.

Immer wieder tauchen in Deutschland Tierarten auf, die man hier vor einigen Jahrzehnten noch kaum oder gar nicht kannte. Manche wandern aus eigener Kraft ein und erweitern ganz natürlich ihr Verbreitungsgebiet. Andere gelangen unbeabsichtigt mit Waren, Pflanzen oder Fahrzeugen zu uns. Und auch der Klimawandel spielt eine Rolle: Steigende Temperaturen ermöglichen es Arten aus wärmeren Regionen zunehmend, bei uns geeignete Lebensbedingungen zu finden.

Einige dieser Neuankömmlinge bleiben seltene Gäste, andere siedeln sich dauerhaft an, vermehren sich und werden mit der Zeit zu einem ganz selbstverständlichen Teil unserer Tierwelt. Doch wann gilt eine Art eigentlich als „gebietsfremd“? Wann spricht man lediglich von einer eingewanderten Art – und wann wird aus einem Neuankömmling eine invasive Art?

Welche neuen Tierarten leben inzwischen in Deutschland? Welche könnten in den kommenden Jahren noch dazukommen? Und müssen wir uns vor diesen neuen Nachbarn überhaupt fürchten?

Darüber spricht Dr. Markus Baur, dem Leiter der Reptilienauffangstation München mit Journalistin Manuela Bauer. Er erklärt, wo die Unterschiede liegen und warum längst nicht jede neue Tierart, die sich bei uns ausbreitet, automatisch als invasiv gilt.

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