Elke Heidenreich schreibt Liebesbekenntnisse zu Schriftstellern

Episode von Autorengespräch von DOMRADIO.DE · 11. September 2026 · 17 min

"Die Gedichte von Gottfried Benn haben mich aus meinem Kinderschlaf aufgerüttelt und erwachsen gemacht. Ich habe erfahren, dass die Dichter mit ihren Worten einem ein rettendes Geländer bieten, wenn man nicht weiß, wo es weitergeht, denn Dichter können in Worte fassen, was wir alle erleben Schmerz, Kummer, Trauer, Verlust. Uns sind die Worte nicht so gegeben, das zu beschreiben aber Dichter können das - und dann fühlt man sich plötzlich verstanden und das hat mir immer geholfen, das jemand weiß, was Einsamkeit ist. Ich dachte, das wüsste nur ich, jetzt weiß das auch jemand anderes und kann es ausdrücken und das hilft, das tröstet", sagt Elke Heidenreich im DOMRADIO.DE Interview. Literatur öffnet für die Autorin und Literaturkritikerin die Welt, bildet Empathie und hilft, das Leben und seine Zusammenhänge zu begreifen. Sie vermittelt Wissen, Orientierung und geistige Entwicklung. Deshalb empfindet Heidenreich große Dankbarkeit gegenüber den Autorinnen und Autoren, die sie geprägt haben. Ihre Botschaft ist eindeutig: Man sollte nicht aufhören zu lesen, denn Literatur kann helfen, „durchzuhalten“ und die Welt mit größerer Offenheit zu sehen.https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/elke-heidenreich-ach-eine-fanfare-9783446288348-t-6065

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