Tamara Flores über Erfolg und die Musikbranche in Österreich | Was los? #40

Episode von Was los? von Wiener Zeitung · 7. Oktober 2026 · 37 min

In dieser Folge von „Was los?“ sprechen Sandra und Nora mit Musikerin Tamara Flores über ihren Weg von den ersten selbstgeschriebenen Songs bis zur Nominierung für einen Latin Grammy. Mit ihrem Musikvideo zu „Chingona“ steht die Wienerin mit mexikanischen Wurzeln plötzlich auf einer internationalen Bühne und in einer Kategorie neben großen Namen wie Rosalía.

Doch hinter der Nominierung steckt keine geradlinige Erfolgsgeschichte: Tamara erzählt, wie sie schon als Teenager Songs geschrieben, sich lange nicht getraut hat, sie zu veröffentlichen, und erst über Umwege ihren eigenen musikalischen Sound gefunden hat.

Außerdem geht es um die Realität hinter dem Musikerinnenleben: Wie schwierig ist es tatsächlich, von Musik zu leben?

In der Folge sprechen wir auch über die Musikbranche selbst: Wie schwer ist es für österreichische Musiker:innen, international wahrgenommen zu werden? Welche Chancen und Grenzen gibt es in Österreich? Und warum ist es für FLINTA-Personen in der Musikbranche noch immer schwieriger, sich durchzusetzen und ernst genommen zu werden? Tamara erzählt dabei auch von eigenen Erfahrungen mit männlich dominierten Strukturen und davon, warum sie sich für mehr gegenseitigen Support unter Künstler:innen ausspricht.

Und natürlich geht es um „Chingona“ und die Geschichte hinter dem Video: Gedreht im Heimatdorf ihrer Mutter in Mexiko, wurde aus einem ursprünglich kleinen Dreh ein Gemeinschaftsprojekt mit rund 80 Menschen.

Zum Schluss sprechen Sandra, Nora und Tamara über die Latin-Grammy-Nominierung, den bevorstehenden Besuch in Las Vegas und die Frage: Was kommt eigentlich nach so einem großen Erfolg?

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