Folge #5 MICHAL SVJALEN
Episode von WE LOVE HANDBALL von Handballworld AG · 12. August 2021 · 42 min
Der 32-Jährige begann seine Karriere als Junior bei GC
Amicitia Zürich und wechselte 2011 zu Pfadi Winterthur, wo er 2015 und 2018 den
Cupsieg gewann und in diesem Jahr den Meistertitel feiern konnte. Im ersten
Teil seiner beeindruckenden Karriere spielte er auf der Königsposition im
linken Rückraum und schoss bereits in den Nachwuchs-National-mannschaften 156
Tore für die Schweiz. Insgesamt spielte er 99 A-Länderspiele und schoss dabei
104 Tore. Später wurde er zum Abwehrspieler, wo er jahrelang als das defensive
Gewissen von Pfadi Winterthur galt. Nun ist der Abwehrdirigent von Pfadi
Winterthur zurückgetreten und wechselt ins Trainerbusiness, wo er in der
kommenden Saison sein Wissen und seine Erfahrung als Assistenztrainer von Pfadi
Winterthur weitergibt. «Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung und
brauchte nur 1 Tag, um mich für dieses Angebot zu entscheiden. Vor allem im
Bereich Spielverständnis und Antizipationsvermögen in der Abwehr möchte ich
meine Erfahrungen an unsere Deckungsspieler weitergeben.» Ebenfalls keine
Gedanken verschwendet er an die Tatsache, dass er nun als Trainer seine
letztjährigen Spielerkollegen anleiten muss und es dabei zu Autoritätsproblemen
kommen könnte. «Wenn die Spieler merken, dass es Sinn macht, was ich erzähle
und dass ich sie mit meinen Ausführungen als Spieler und Team weiterbringen
will, werde ich mir auch den Respekt der Mannschaft verdienen».
Im Podcast erzählt er uns, was er fühlte, als die
Schiedsrichter das letzte Play-off Finalspiel abpfiffen und der
Schweizermeistertitel Tatsache war und wann er erstmals so richtig daran zu
glauben begann. Weiter berichtet er im Podcast von seinen Mit- und
Gegenspielern, welche in ganz besonders beeindruckten, wo im letztere schon mal
schlaflose Nächte bereiteten und vom grossen Vorbild aus Juniorenzeiten.
«Beharrlichkeit und Spielfreude» sind für ihn auf dem vom Weg vom Junior nach
ganz oben die zwei ganz entscheidenden Faktoren, welche Mischa, wie ihn alle
rufen, noch wichtiger einstuft als den Talentfaktor an sich.
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