#20 Fleisch im Kapitalismus

Episode von Was zu retten ist von Annemarie Botzki & Friederike Schmitz · 15. September 2026 · 1 h 45 min

Wenn wir über Tierhaltung sprechen, geht es oft um einzelne Missstände: abgeschnittene Schwänze bei Ferkeln, angebundene Kühe, lange Tiertransporte oder Hochleistungszucht. All das ist wichtig. Doch wer verstehen will, warum sich diese Probleme so hartnäckig halten, muss tiefer schauen – auf das Wirtschaftssystem, in dem die industrielle Tierproduktion entstanden ist und bis heute funktioniert.

In dieser Folge schauen wir uns Fleisch im Kapitalismus an. Wir fragen, wie Tiere zu Produktionseinheiten werden, weshalb Effizienz, Wachstum und niedrige Preise die Tierhaltung prägen und wer von diesem System profitiert. Dabei geht es um Schlachtfabriken und globale Lieferketten, um Soja- und Maismonokulturen, Regenwaldzerstörung und Arbeitsbedingungen – aber auch um die historischen Wurzeln der industriellen Fleischproduktion, von den Schlachthöfen Chicagos bis zum heutigen Milliardenmarkt.

Wie ist dieses System entstanden? Wer trägt seine tatsächlichen Kosten? Und kann sich wirklich etwas ändern, solange die Logik dahinter dieselbe bleibt?

(04:53) Vorgespräch

(11:04) Thema startet.

(01:39:09) Inspirierendes Projekt Kiezkantinen

Ab jetzt gibt es eine Folge pro Monat und wir schauen uns immer ein Thema tiefergehend an!

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Hinter „Was zu retten ist“ stehen Annemarie Botzki (Campaignerin & Aktivistin) und Friederike Schmitz (Autorin & Philosophin).

Schnitt & Bearbeitung: Tuki.

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