Wie die Ceuta-Krise Spaniens Regierung belastet
Episode von Was jetzt? von DIE ZEIT · 5. September 2026 · 13 min
In Spanien wächst der politische Druck auf Ministerpräsident Pedro
Sánchez nach den jüngsten Entwicklungen in der Exklave Ceuta. Ende Juli
kamen mindestens 72.000 Menschen aus dem benachbarten Marokko in das
spanische Gebiet. Die Ereignisse haben eine breite Debatte über
Migration ausgelöst. Bei Demonstrationen in mehreren spanischen Städten
warfen Zehntausende der Regierung vor, gegenüber Marokko zu nachgiebig
zu sein. Die Opposition fordert inzwischen den Rücktritt von Sánchez und
vorgezogene Neuwahlen. Wie realistisch diese Forderungen sind, ordnet
ZEIT-Autorin Julia Macher ein.
Die EU-Kommission will internationale Bahnreisen einfacher machen und
die Rechte von Fahrgästen stärken. Künftig sollen Reisende
grenzüberschreitende Verbindungen möglichst mit einem durchgehenden
Ticket buchen können. Bei Verspätungen oder verpassten Anschlüssen
sollen einheitlichere Fahrgastrechte gelten. Aus der Bahnbranche gibt es
Kritik. Unternehmen fürchten zusätzliche Kosten und Haftungsrisiken. Mit
den Vorschlägen beschäftigt sich nun das EU-Parlament, anschließend
müssen die Mitgliedsstaaten zustimmen. Was genau geplant ist und wann
die neuen Regeln gelten könnten, erklärt Jonas Schulze Pals, Redakteur
im Wirtschaftsressort der ZEIT.
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Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Desinformation nach Migrantenkrise in Ceuta: Spanien erhebt wegen Ceuta
Vorwürfe gegen Russland und Israel
Pedro Sánchez: Der Weltbürger, der die Grenze schloss
Migration nach Ceuta: Was ist in Ceuta passiert?
Ceuta: Schlafen am Strand, Warten auf Schutz
Spanische Exklave Ceuta: EU-Politiker kritisieren spanische
Migrationspolitik
Neue Fahrgastrechte: Endlich sorglos zu spät kommen in ganz Europa
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