Wer nimmt die in Ceuta gestrandeten Kinder auf?
Episode von Was jetzt? von DIE ZEIT · 9. August 2026 · 13 min
Ende Juli sind über 70.000 Menschen aus Nordafrika über das Meer oder
über den Landweg in die spanische Exklave Ceuta gelangt. Die meisten
Migranten sind inzwischen nach Marokko zurückgekehrt. Laut spanischen
Behörden halten sich jedoch immer noch 3.000 bis 6.000 Menschen in Ceuta
auf, darunter mindestens 1.200 unbegleitete Kinder und Jugendliche.
Warum befinden sich noch so viele junge Menschen in Ceuta? Und wie soll
es mit ihnen weitergehen? Julia Macher beantwortet diese Fragen im
Podcast.
Die Bundesregierung plant höhere Verteidigungsausgaben. 110 Milliarden
Euro soll der Bund für Verteidigung ausgeben, zusätzlich zum
Bundeswehr-Sondervermögen. Gleichzeitig sollen im nächsten Jahr etwa
drei Milliarden Euro bei der Rentenversicherung und fast zwei Milliarden
Euro bei der gesetzlichen Krankenversicherung gespart werden. Im Podcast
erklärt Politikredakteurin Anastasia Tikhomirova, was das für Folgen
haben kann und warum sie das für gefährlich hält.
Und sonst so? Kommunikation durch Pfeifen in Mexiko
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Ceuta: Schlafen am Strand, Warten auf Schutz
Ceuta: Menschenrechtsorganisationen gehen von mehr Toten in Ceuta aus
Techunternehmen: EU-Kommissarin gibt TikTok und Meta Mitschuld an Krise
in Ceuta
Aufrüstung und Sozialkürzungen: Erst die Kanonen, dann die Butter
Bundeshaushalt: Fast jeder dritte Euro für Panzer und Drohnen
Bundeshaushalt 2027: Wo gespart wird – und wo nicht
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