Vera Brühne – War sie wirklich schuldig?

Episode von Was Bleibt von Susan Procopius · 23. Juli 2026 · 1 h 16 min

Vera Brühne zählt zu den bekanntesten und zugleich umstrittensten Kriminalfällen der deutschen Nachkriegsgeschichte.

Im April 1960 werden der Münchner Arzt Otto Praun und seine Haushälterin Helga Matura erschossen aufgefunden. Schnell geraten Vera Brühne und ihr Begleiter Johann Ferbach in den Mittelpunkt der Ermittlungen. Es folgt ein Indizienprozess, der die Öffentlichkeit spaltet und bis heute kontrovers diskutiert wird.

War das Urteil gerecht? Welche Rolle spielten Medien, Zeugenaussagen und öffentliche Erwartungen? Und warum wird der Fall auch Jahrzehnte später immer wieder neu bewertet?

In dieser Folge von „Was bleibt“ begleiten wir Vera Brühnes Lebensweg, rekonstruieren die Ereignisse rund um den Doppelmord, werfen einen Blick auf den Prozess und fragen, weshalb dieser Fall bis heute als einer der größten Justizstreitfälle der Bundesrepublik gilt.

Quellen

Joachim Käppner: Der Fall Vera Brühne

Friedrich Christian Delius: Die Frau, für die ich den Computer erfand (zeitgeschichtlicher Kontext)

Zeitgenössische Berichterstattung (u. a. Der Spiegel)

Bundeszentrale für politische Bildung

Bayerischer Rundfunk

NDR

Veröffentlichungen zum Fall Vera Brühne und zum HS-30-Komplex

Zeitgeschichtliche Literatur und Gerichtsdokumentationen

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