Ohne Grenzen wird Nähe zur stillen Untreue
Episode von Von der inneren Regierung von Samuel Glöggl · 3. August 2026 · 4 min
Die eigene Mitte geht selten auf einmal verloren. Ansprüche, Stimmungen und kleine Nachgiebigkeiten können sie nach und nach verschieben, bis Dienst, Güte und Verantwortung ihre Form verlieren.
Eine Grenze sagt deshalb nicht zuerst Nein zum anderen, sondern Ja zu dem, was bewahrt werden muss. Sie ordnet das Offene, hält Hingabe frei von Vermischung und ermöglicht Verbundenheit, ohne das Eigene preiszugeben. Die leise Setzung ist, das Nichtverhandelbare ohne Härte zu wahren.
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Von der inneren Regierung: ruhige Betrachtungen über Maß, Fassung und verantwortete Lebensführung.
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Die Kunst der Selbstregierung:
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