Heyo K. Kroemer – Um 7.20 Uhr rief das Kanzleramt an

Episode von Vertrauensfrage von © Martin Wohlrabe · 16. Oktober 2026 · 35 min

„Wir haben für einen Zeitraum alles andere komplett zurückgestellt“, sagt Charité-CEO Heyo K. Kroemer über die Pandemie, als die Charité schwer erkrankte COVID-Patienten aus Berlin und Brandenburg versorgte. Entscheidungen mussten unter enormem Zeitdruck getroffen werden, während Politik, Medien und Öffentlichkeit Antworten erwarteten.

Dabei war sein Lebensweg ursprünglich ein ganz anderer: Eigentlich sollte Kroemer die Apotheke seiner Eltern in Ostfriesland übernehmen. Heute steht er an der Spitze der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Mit Martin Wohlrabe spricht er darüber, warum er sich bewusst nicht zu allem äußert, wie das Deutsche Herzzentrum mit knapp 2.000 Beschäftigten unter das Dach der Charité kam und weshalb die Klinik ohne Mitarbeitende aus über 100 Ländern nicht funktionieren würde.

Außerdem erzählt Kroemer, was ein Frühstücksbuffet in Shenzhen mit dem Beginn der Pandemie zu tun hatte, warum plötzlich das Kanzleramt auf seinem Handy anrief und wie ein international beachteter Ebola-Fall für die Charité trotz enormer Belastungen auch einen besonderen Imageeffekt hatte.

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VERTRAUENSFRAGE: Wenn jedes Wort zählt. Martin Wohlrabe, Rechtsanwalt und Berater für Kommunikation in Sondersituationen, beleuchtet im Podcast strategische Kommunikation auf Vorstands-, Behörden- und politischer Entscheidungsebene. Im Austausch mit Gästen, die als Führungskräfte unter…

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