Repowering als Chance für gute Bürgerbeteiligung und ökologische Nachhaltigkeit

Episode von Update Klima & Energie von Stefan Gsänger · 2. November 2026 · 48 min

Repowering – der Ersatz älterer durch weniger, dafür aber leistungsstärkere Anlagen – spielt in der deutschen Windenergie inzwischen eine wichtige Rolle. Der Vorteil: Bereits bekannte Standorte und die vorhandene Infrastruktur können weitergenutzt werden, und in der Regel bestehen bereits etablierte Beziehungen zur Bevölkerung vor Ort. Durch Repowering lässt sich die installierte Kapazität ohne zusätzliche Flächeninanspruchnahme verdrei- bis verfünffachen.

In dieser in Kooperation mit der Genossenschaft Prokon entstandenen Episode berichtet ihr CEO Henning von Stechow, wie das Unternehmen bundesweit in Windenergie investiert und inzwischen ältere Anlagen durch neue ersetzt. Als Genossenschaft mit 41.000 Mitgliedern steht Prokon zugleich für eine unternehmerische Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern. Am Beispiel des Windparks Fleetmark in Sachsen-Anhalt sprechen wir darüber, wie Repowering gut gelingt – mit einem hohen Maß an Partizipation und dadurch großer Akzeptanz. Neben ökonomischen und sozialen Faktoren kommt auch die ökologische Nachhaltigkeit nicht zu kurz: Alte Anlagen werden wiederverwertet oder recycelt.

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Über den Podcast

Stefan Gsänger, der sich weltweit und vor Ort für den Wechsel hin zu 100% Erneuerbaren Energien einsetzt, im Gespräch mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu den Chancen der dezentralen Bürgerenergiewende. Jeden zweiten Mittwoch auf allen gängigen Plattformen.

Update Klima & Energie

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