ADHS: Ich dachte immer ich bin kaputt - #12
Episode von Ungepostet - Echt ist das neue mutig von Patrick Minßen · 18. Juni 2026 · 1 h 03 min
ADHS im Erwachsenenalter: „Ich dachte immer, ich bin kaputt“
Was, wenn du dein ganzes Leben lang das Gefühl hattest, irgendwie anders zu sein – und erst mit über 50 erfährst, warum?
In dieser bewegenden Podcastfolge spricht Katja offen über ihre späte ADHS-Diagnose mit 52 Jahren. Sie erzählt von einem Leben voller Ideen, Energie und Kreativität – aber auch von innerem Chaos, Selbstzweifeln und dem ständigen Gefühl, sich mehr anstrengen zu müssen als andere.
Gemeinsam mit Patrick blickt sie zurück auf ihre Kindheit, ihre beruflichen Umwege und die vielen Situationen, die erst durch die Diagnose plötzlich Sinn ergeben. Katja erklärt eindrucksvoll, wie sich ADHS im Erwachsenenalter anfühlt, warum insbesondere Frauen oft erst spät diagnostiziert werden und weshalb die Diagnose für sie keine Belastung, sondern eine enorme Befreiung war.
Eine ehrliche Folge über Neurodivergenz, Selbstakzeptanz, Vorurteile und die Frage, wie wir Menschen besser verstehen können, deren Gehirn einfach anders funktioniert.
Time Stamps
00:00 – Wer ist Katja wirklich? Leben mit einer späten ADHS-Diagnose
00:40 – Kindheit und Schulzeit: Warum sie sich immer anders fühlte
03:08 – Das Gefühl, „kaputt“ zu sein und nirgendwo richtig dazuzugehören
05:57 – Was bedeutet ADHS eigentlich? Eine verständliche Erklärung aus Betroffenensicht
07:55 – Hyperfokus: Warum manche Aufgaben unmöglich und andere unwiderstehlich sind
10:43 – Gesehen werden wollen: Aufmerksamkeit, Selbstwert und LinkedIn
13:51 – Masking und Anpassung: Die Kunst, nach außen „normal“ zu wirken
16:31 – Familie, Freundschaften und Beziehungen mit ADHS
20:31 – Warum ADHS früher oft unerkannt blieb
21:27 – Berufliche Stationen, Rastlosigkeit und der Drang nach Entwicklung
25:37 – Der Weg zur Diagnose: Vom Verdacht zur Gewissheit
29:00 – „Ich bin nicht kaputt“: Die emotionale Wirkung der Diagnose
32:53 – Hyperaktivität im Alltag: Warum Stillsitzen zur Herausforderung wird
35:16 – Therapie, Medikamente und Selbsthilfe: Was wirklich geholfen hat
39:59 – Wie sich ADHS-Medikamente tatsächlich anfühlen
42:08 – Chancen, Risiken und Vorurteile rund um Ritalin & Co.
45:04 – ADHS bei Kindern: Überdiagnostiziert oder endlich erkannt?
51:01 – Die positiven Seiten von ADHS: Kreativität, Mut und unkonventionelles Denken
54:34 – Superkraft oder täglicher Kraftakt? Die Realität hinter dem Begriff
57:06 – Warum sich eine Diagnose lohnen kann und warum niemand sich schämen sollte
59:30 – Akzeptanz statt Stigmatisierung: Das wichtigste Fazit der Folge
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