#12 Blick auf Waldmüller

Episode von Über den Wert der Kunst von Dorotheum Podcast · 14. Oktober 2026 · 26 min

Ferdinand Georg Waldmüller (1793–1865) zählt zu den bedeutendsten österreichischen Malern des Biedermeier. Seine Gemälde faszinieren durch außergewöhnliche Detailgenauigkeit, meisterhafte Lichtführung und scheinbar alltägliche Szenen, hinter denen sich oft vielschichtige Geschichten verbergen.

In dieser Folge des Dorotheum-Podcasts „Über den Wert der Kunst“ spricht Andreas Maurer mit Ana Mayagoitia, Expertin für die Malerei des 19. Jahrhunderts im Dorotheum, über zwei Werke Waldmüllers: „Kindliche Neugierde“ (1851) und „Im Ziegenstall“ (1858).

Warum stellte Waldmüller Kinder so häufig in den Mittelpunkt seiner Bilder? Welche Rolle spielten Familie, Erziehung und gesellschaftliche Moral im Biedermeier? Und wie gelang es dem Künstler, scheinbar spontane Alltagsszenen mit großer kompositorischer Raffinesse zu inszenieren?

Das Gespräch beleuchtet Waldmüllers revolutionären Anspruch, unmittelbar nach der Natur zu malen, seinen Konflikt mit der Wiener Akademie der bildenden Künste und seine besondere Fähigkeit, mit Licht, Gestik und Mimik Geschichten zu erzählen.

Auch die Bedeutung seiner Werke auf dem Kunstmarkt kommt zur Sprache: Mehrere Gemälde Waldmüllers erzielten bei Auktionen im Dorotheum bemerkenswerte Preise.

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Über den Podcast

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Über den Wert der Kunst

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