Episode 51 | Ein Leben für die Menschen – Rico Huntjens von der Hardcore Help Foundation
Episode von TuneFish von Markus G. Sänger und Lars Daum · 7. August 2026 · 1 h 60 min
Was haben Deftones, Madball, ein Tsunami in Japan, kaputte Wasserbrunnen in Kenia, Rollstühle, Benefiz-Shirts, Moshpits und ein Regenbogen-Hintergrund gemeinsam?
Zum Auftakt der Staffel 3 haben wir den wundervollen Rico Huntjens, Gründer der Hardcore Help Foundation, zu Gast. Und wir sprechen über eine Seite der Hardcore- und Punk-Szene, die Außenstehende oft gar nicht kennen: Zusammenhalt, Solidarität und den unbedingten Willen, die Welt ein kleines Stück besser zu machen.
Rico erzählt, wie aus einer spontanen Spendenaktion nach der Tsunami-Katastrophe in Japan im Jahr 2011 eine international tätige Hilfsorganisation entstand. Wir sprechen über Wasserprojekte in Kenia, Rollstuhltransporte nach Ostafrika, Obdachlosenhilfe, Flüchtlingshilfe und darüber, warum Hardcore vielleicht eine der sozialsten Musikszenen überhaupt ist.
Außerdem geht es um die Kraft von Musik in den schwersten Momenten des Lebens. Rico berichtet sehr offen vom Verlust seines langjährigen Weggefährten René – und vom neuen Herzensprojekt „Minerva“, benannt nach einem Deftones-Song. Ziel des Projekts ist es, schwerkranken Menschen musikalische Herzenswünsche zu erfüllen: noch einmal auf ein Konzert, zu einem Festival oder einfach einen unvergesslichen musikalischen Moment erleben. Ein Gespräch, das uns ehrlich gesagt ziemlich bewegt hat.
Natürlich wäre es kein Time For Mosh, wenn wir nicht auch über die Musik sprechen. Warum funktioniert die DIY-Mentalität im Hardcore so gut? Weshalb werden aus Benefit-Konzerten plötzlich internationale Hilfsprojekte? Warum halten Band-Shirts manchmal viel zu kurz – und warum sind gute T-Shirt-Rohlinge plötzlich ein überraschend wichtiges Thema?
Nebenbei klären wir außerdem:
Welche drei Songs den Soundtrack unseres Lebens bilden würden.
Warum Lars nie wieder Fußball schaut.
Weshalb in Kenia bei Hardcore-Konzerten schon mal der Strom zwanzigmal ausfällt.
Warum Clubpersonal vor lauter Blastbeats fluchtartig den Saal verlässt.
Und warum ein Moshpit manchmal mehr über Menschlichkeit erzählt als so manche Sonntagsrede.
Eine Episode über Musik, Haltung, Freundschaft, Verlust, Hoffnung und darüber, dass aus einer Idee im Ruhrgebiet eine Organisation entstehen kann, die Menschen auf der ganzen Welt hilft.
Wenn ihr nach dieser Folge das Gefühl habt, dass Musik mehr sein kann als Unterhaltung, dann hat sie ihren Job erfüllt.
❤️ Mehr über die Hardcore Help Foundation:
🌍 https://www.hardcore-help.org/
Wenn euch die Arbeit der Hardcore Help Foundation beeindruckt hat, schaut unbedingt auf ihrer Website vorbei. Dort findet ihr Informationen zu den aktuellen Projekten, Möglichkeiten zum Mitmachen und natürlich auch, wie ihr die Organisation unterstützen könnt.
Stay loud. Stay kind. ❤️
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RUBRIK: Die Hausaufgabe
Lars und Markus schlagen sich gegenseitig ein Album vor, das dann subjektiv auseinandergenommen wird.
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Stay tunefished,
Lars & Markus
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