GOLD GEGEN BITCOIN / DER HÄRTETEST 2026

Episode von The Wealth Planner von christophmambo · 10. August 2026 · 18 min

Die Bilanz: Gold seit Jahresbeginn rund 0 %, Bitcoin etwa −26 % — Krypto war 2026 eine der schwächsten großen Anlageklassen

• Der Absturz: Bitcoin −49 % vom Allzeithoch, aktuell rund 64.800 USD

• Golds unbequeme Wahrheit: Allzeithoch 5.595 USD am 29. Januar — danach bis zu 30 % Rückgang. Die Rendite stammt komplett aus dem Vorjahr (+65,7 %)

• Die entscheidende Zahl: Bitcoins Korrelation zum Nasdaq stieg von 0,80 im Januar auf 0,96 im April — praktisch Gleichschritt mit Technologieaktien

• Warum ausgerechnet der Erfolg schadet: Seit Bitcoin in denselben institutionellen Depots liegt wie Tech-Werte, wird bei Liquiditätsbedarf beides gleichzeitig verkauft

• Die Geldflüsse: 4,5 Mrd. USD Abflüsse aus Bitcoin-Fonds im Juni, das Fondsvermögen fiel von 104 auf 72 Mrd. USD

• Das Gegenlager: Notenbanken kauften im zweiten Quartal 288,9 Tonnen Gold. Bitcoin als Währungsreserve: exakt null

• Der Euro-Effekt: 2025 verlor Bitcoin in US-Dollar 6 %, in Euro aber 17,4 % — für deutsche Anleger eine ganz andere Rechnung

• Was Privatanleger daraus machen: Positionsgröße und Schwankungstoleranz, warum der Einstiegszeitpunkt mehr entscheidet als die Anlageklasse, und die saubere Trennung zwischen Langfrist-Investment und echtem Krisenschutz

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