Auf Posten
Episode von Staatsbürgerkunde von Martin Fischer · 11. Februar 2024 · 1 h 47 min
Die Grenze der DDR zum Westen wurde gut bewacht. Doch nicht etwa nach außen, zum „imperialistischen Westen“ hin. Die Augen der Grenzsoldaten waren ins Hinterland des eigenen Staates gerichtet. Niemand sollte die DDR auf diesem Weg verlassen. Paul Küch, mein Gast in dieser Folge, war Grenzsoldat im Eichsfeld und hat über seine Zeit dort ein Buch geschrieben. Es heißt „Ich hatte einen Schießbefehl“ und er stellt damit auch schon deutlich heraus, mit welchen Mitteln im äußersten Fall Fluchten auch verhindert werden sollten. Paul selbst musste zum Glück nie diesem Befehl Folge leisten, was er aber von seiner Zeit bei den Grenztruppen berichtet, hat mich aber auch schon so noch einmal intensiver über den Wahnsinn nachdenken lassen, den die Regierung der DDR mit der Sicherung der Grenze betrieben hat.
Weitere Episoden von „Staatsbürgerkunde“
- SBK121: Mit dem Auto unterwegs 9. Mai 2026
- SBK120: In die Freiheit 21. Februar 2026
- SBK119: Friedensbewegung 31. Januar 2026
- SBK118: Gold und Schmuck 13. Dezember 2025
- SBK117: Graswurzel-Journalismus 2. August 2025
- SBK116: Zeitzeugin auf TikTok 12. Juli 2025
- SBK115: Im Spiel 19. April 2025
- SBK114: Kirche und Staat 16. Dezember 2024
- Im Spreewald (2) 1. September 2024
- Im Spreewald (1) 27. Juli 2024
- Am Rand 7. Juni 2024
- Undercover 23. Juli 2023
- SBKB01: Update für Unterstützer*innen 28. Juni 2023
- Grenzüberschreitend 30. April 2023
- Freiräume 19. März 2023