Episode 3: Geraubte Kultur

Episode von Spuren in Tausenden Büchern von Arbeitsstelle Provenienzforschung an der UB der FU Berlin · 2. Mai 2023 · 51 min

Diese Folge widmet sich den Büchern des Instituts für Judaistik, welches 1963 an der Freien Universität Berlin gegründet wurde. Obwohl es sich hierbei um eine Nachkriegsgründung handelt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auf verschiedenen Wegen NS-Raubgut in den Bibliothekskorpus gelangte. Provenienzforscher Stephan Kummer erzählt von den Anfängen des Fachbereichs, dem Aufbau der Institutsbibliothek und den Besonderheiten bei der Bestandsuntersuchung. Da es sich bei dem Provenienzforschungsprojekt um eine durch Drittmittel finanzierte und befristete Forschungsarbeit handelt, wird das Interview mit Dr. Uwe Hartmann ergänzt. Als Leiter des Fachbereichs Kulturgutverluste im 20. Jahrhundert in Europa beim Deutschen Zentrum Kulturgutverluste berichtet Dr. Hartmann von den Anfängen der zentralen Koordinierung von Provenienzforschung, den wesentlichen Aufgabenbereichen der Stiftung und den umfangreichen Fördermöglichkeiten. Am Ende dieser Folge erfahren wir von einer Restitution nach Polen und lernen, wie Provenienzforschung durch internationales Netzwerken Brücken bauen kann.

Der Podcast „Spuren in Tausenden Büchern“ entsteht anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der .

Im Jahr 2023 sind noch einige Veranstaltungen zum Jubiläum geplant. Aktuelles auch auf unserem .Arbeitsstelle Provenienzforschung an der Universitätsbibliothek der Freien Universität BerlinTwitter-Account

Episode Notes und zusätzliche Informationen zum Inhalt dieser Folge findet ihr auf unserer Website Arbeitsstelle Provenienzforschung - Spuren in Tausenden Büchern Folge 3.

Hier findet ihr ein vollständiges Transkript zu Folge 3 als Download.

Die Website der Kooperation "Looted Cultural Assets" erreicht ihr unter: https://www.lootedculturalassets.de

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